MyWay-Inspiration: Wie warst du als Kind?

MyWay-Inspiration:
Wie warst du als Kind?

Bitte erinnere dich, an deine Kinderaugen
du bist ein Kind des Lichts
du kannst der Freude einfach folgen
und dem Leben blind vertrauen.
SEOM, Song „Kinder des Lichts“

 

Ja, wenn es doch so einfach wäre, wie ein Kind, der Freude zu folgen und dem Leben einfach mal wirklich zu vertrauen. Tief zu vertrauen. Dass es dich leitet und führt. Dass du alles in dir hast, was du brauchst. Schon immer.

Und dann grätscht auch schon der Verstand dazwischen. Stimmt’s?

Vielleicht ist es nicht immer einfach. Oder womöglich machen wir es uns selbst nur unnötig schwer?

Meine Lieblingsfragen im Coaching dazu sind folgende: Wie warst du als Kind? Was hast du gerne gemacht? Was waren deine Lieblingsbeschäftigungen? Was konntest du gut?

Daraus lässt sich sehr viel ableiten. Über deine angelegten Fähigkeiten und Vorlieben. Deine inneren Schätze für die Welt. Ich glaube daran, dass jeder Mensch irgend etwas gut kann. Dass jeder Mensch ein wichtiges Puzzlestück für diese Erde ist. Dieser Teil, der noch fehlt, damit sich alle Puzzlestücke zu einem großen Ganzen zusammenfügen können.

Du bist dieser Teil.

Nur haben viele Menschen vergessen, was ihre ursprünglichen Gaben sind. Durch Gleichmacherei in der Schule oder andere Programmierungen von Außen. Auch wenn diese Programme vielleicht gut gemeint waren. Sätze wie: „Mach einen vernünftigen Beruf. Wir wollen für dich ja nur das Beste.“

Meine Eltern wollten für mich immer einen sicheren, stressfreien und geregelten Bürojob. Weil sie dachten, dass es doch viel einfacher wäre und man gutes Geld bekommt. Spannenderweise haben sie beide Berufe ausgeübt, die fernab von Sicherheit, 9 to 5, Stressfreiheit oder einer sehr guten Bezahlung waren. Meine Mutter war Friseurin und sie hat ihren Beruf geliebt. Was hat sie als Jugendliche rebelliert, weil sie nicht auf die Handelsschule sondern eine Friseurausbildung machen wollte. Genauso habe ich rebelliert, als ich meine Ausbildung in der Versicherung machte. Ich weiß was es bedeutet, Dinge zu tun, die dir überhaupt keinen Spaß machen.

Zurück zu deinen Gaben. Wenn dir zu den oberen Fragen nichts einfällt, dann frag deine Eltern. Schau dir deine Kinderbilder an. Mach eine Zeitreise und erinner dich. Wälze alte Poesiealben oder Tagebücher. Geh in dich. Was ging dir schon immer leicht von der Hand?

Es kann auch sein, dass deine größte Gabe hinter deiner größten Angst steckt. Bei meinem Coaching-Ausbilder war es vor Menschen zu sprechen. Heute ist er ein hervorragender Speaker.

Unterschätze nie die Selbstsabotage-Programme, die in dir laufen. Vor allem, wenn krasser Widerstand in dir aufkommt.

Eine zeitlang habe ich mit Jugendlichen in einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme gearbeitet. In einer Gruppe war ein Jugendlicher, der sehr aggressiv war. Er war nur im Widerstand. Ständig. Gegen jeden. Und er hat dir fast jeden Unterricht zerlegt. Eines Tages waren wir im Computerraum beim Bewerbungstraining. Es stellte sich heraus, dass er eine sehr gute Auffassungsgabe hatte, was das Schreibprogramm anging. So, dass andere ihn um Rat fragten. Neben der Technik-Affinität zeigte sich auch noch eine unglaubliche Hilfsbereitschaft, Empathie und Sensibilität. Bis zu dem Punkt, dass einer ihn neckte. Und schon brach die Aggression wieder aus ihm heraus.

Das zeigt auch sehr schön die Polarität von Licht und Schatten. Damit das eine bestehen kann, braucht es auch einen Gegenpol. Dieser muss da sein, auch wenn er in den Keller geschoben wurde. Was hast du in den Keller geschoben? Gegen was wehrst du dich so vehement? Was macht dir vielleicht sogar scheiß Angst?

Grab tiefer.

Was schätzen andere an dir? Wofür setzt du dich ein? Wobei vergisst du Raum und Zeit?

Was will aus dir heraus, um die Welt da draußen noch lebendiger, schöner und liebevoller zu machen?

Und wenn ich dich dabei unterstützen darf, deine Gaben und Talente wieder freizuschaufeln, dann freue ich mich, wenn du dir mein Coaching-Paket anschaust.

Deine Doris