Junge, Junge. Wenn mir vorher einer gesagt hatte, was es bedeutet selbständig zu sein, dann hätte ich vielleicht noch ein wenig damit gewartet ;-)

Spaß beiseite. Selbständig sein ist für mich immer noch ein unglaubliches Geschenk an Freiheit und Selbstbestimmtheit. Ich bin jeden Morgen dankbar, dass ich selbst entscheiden darf, wann ich aufstehe und wie ich meinen Tag gestalte.

Sicher habe ich auch Termine und halte diese gerne ein. Was bedeuten kann, dass ich getaktet bin. Jedoch habe ich die Termine ebenfalls selbst entschieden. Niemand anders bestimmt meinen Zeitplan, außer vielleicht unser Hund Emma, wenn sie raus will :-)

Ja, ich arbeite wesentlich mehr, als vorher. Und an manchen Tagen bin ich richtig müde. Aber es ist ein anderes „Müde“. Es ist das Gefühl, dass ich heute wirklich etwas bewegen konnte. Für meine WIRKLICHEN Träume und Ziele – und die Menschen da draußen. Denn Ziele hatte ich schon vorher, aber sie waren im Grunde nicht das, was mein Herz wirklich wollte.

Was habe ich mich dagegen gewehrt in diese Selbstverantwortung zu gehen. Was hatte ich Angst davor, diesen Schritt in die finanzielle Ungewissheit zu wagen. Komplett und mit allem was dazu gehört, einfach zu springen. Und ich hätte nie gedacht, dass ich es so schnell tue. Zu einem Zeitpunkt, wo mir bewusst war, dass ich davon noch nicht leben und meine Rechnungen bezahlen kann. Dafür hatte ich gespart, dass ein paar Monate reichen sollte.

Neben der finanziellen Unsicherheit, in die du dich begibst, kommt ein völlig neuer Tagesablauf hinzu. Auch wenn ich mich sehr gut selbst organisieren kann. Es ist einfach etwas völlig Neues. Vor allem der Druck, den du dir jeden Tag selbst machst.

Ich habe gelernt, noch radikaler auf meinen Körper zu hören und noch mehr Pausen zu machen. Und da habe ich noch wesentlich mehr Potential. Noch mehr in mich hinein zu lauschen, was gerade wirklich aus mir heraus will. Entgegen aller vermeintlichen Marketingregeln, wann und wie oft man etwas posten oder veröffentlichen sollte. Entgegen aller Vernunft, die sich vielleicht auf andere Dinge fokussiert hätte. Dinge, die gefragt sind und mir ein solides Einkommen bescheren könnten. Aber mein Herz geht einen anderen Weg. Den Weg des radikalen JA’s zu den Dingen, die mir wirklich pure Freude bereiten (von dem Steuer-Verwaltungs-Papierzeugs einmal abgesehen).

Genau diese Dinge laufen dann auch. Und all das andere, fällt aus. Ich werde plötzlich krank oder es kommt keine Resonanz. So als würden die Menschen und das Universum das irgendwie spüren, dass man nur mit halben Herzen dabei ist. Aber nicht mit Leib und SEELE. Abgefahren, oder?

Dagegen geben mir die Dinge und Menschen, die ich so sehr liebe und mit denen ich großartige Projekte machen darf, so unendlich viel Kraft. So unendlich viel Mut. So unendlich viel Liebe. Die absolute LIEBE zu dem, was wir gemeinsam für diese Erde erschaffen. Denn genau dafür leben wir.

Es geht uns im Grunde nicht um uns selbst. Es geht uns, um viel mehr. Wir wollen einen Unterschied machen. Wir wollen Grenzen sprengen. Wir wollen etwas bewegen. Etwas, das viel viel tiefer geht …

Was machen diese Zeilen mit dir? Machst du schon das, was du liebst? Lebst du deine Talente,  Gaben und deine Berufung(en)? Und ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch diese hat. Das wir alle wichtige Puzzlestücke sind, die sich mehr und mehr zusammensetzen dürfen. Und wenn du meine Unterstützung dabei möchtest, dann schreib mich gerne an oder fühle dich in mein neues Coaching-Paket MY WAY hinein – vielleicht ist es genau dein Ding!

Zum Coaching-Paket: MY WAY

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Wir sind alle aus diesem magischen Urknall entstanden.

Schon verrückt, oder?

Damit du dich wieder erinnern kannst,

bekommst du heute ein Gedicht von mir.

 

STERNENSTAUB

Lass uns tanzen

Lass uns leuchten

Lass uns fliegen

Bis zu den Sternen

Herum um die Galaxie

Den Regenbogen entlang

In bunte Farben tauchen

In Konfetti wälzen

Hinunterspringen auf die Erde

Mitten in den Dschungel hinein

Lass uns dem Konzert

der Erde lauschen

Den Duft der Wälder und

der Meere riechen

Lass uns hineinsinken in

die Tiefe der Vulkane

Lass uns verbinden mit der Urkraft

In dir

In mir

In allem

Lass uns kraftvoll explodieren

und zu dem werden was wir sind

Schon immer waren

Und immer sein werden

Zu kosmischen

magischen

unendlichen

Sternenstaub.

 

P.S. Und wenn du willst, kannst du dir dazu noch einen wundervollen Song anhören – via YouTube von SEOM „Sternenstaub„.

 

Ist Zeit für dich für Licht an?

(Dies ist Teil 2 meiner Hawaii-Geschichte. Hier gelangst du zu Teil 1. Hier zu Teil 3.

Pure Panik überkam mich erst, als ich die Absage per eMail bekommen hatte. Doch ein Teil in mir weiß irgendwie immer, dass alles seinen Sinn hat. Kennst du das? Alles hat seinen Grund. Den wir meistens erst im NACHhinein verstehen.

Also ging ich ins Vertrauen und wagte mich erneut auf AirBnB, obwohl vorher über Valentines Day alles ausgebucht war, was einigermaßen bezahlbar war. BANG! Wir haben etwas gefunden und sogar noch 100 Euro günstiger! Danke Universum!

Und plötzlich war es soweit: Wir saßen im Flieger. Nach Hawaii.

Ich konnte es gar nicht fassen – und habe von da an jeden Tag geweint. Weil ich einfach so glücklich war, diese Reise zu machen. Diese Reise, die ich schon so lange machen wollte und immer aufgeschoben hatte.

Was hatte ich Grauen vor diesem laaaaaangen Flug. Mein Proviant reichte für mehrere Flüge ;-) – aber es war gut so. Fliegen ist für mich kein Spaß, mit der trockenen Luft, dem engen Raum und dem teilweise nicht so tollen Essen.

Mein Tipp für dich: Nimm dir gutes Essen mit (ist erlaubt, nur Getränke nicht). Steh so oft wie möglich im Flieger auf. Mach deine (Yoga-)Übungen – und schei … drauf, was die anderen denken könnten. Wirklich. Es geht um deinen Körper. Und wer weiß, wen ich da so alles im Flugzeug animieren konnte :-)

Angekommen auf Oahu

Was war ich gespannt, wie es sich anfühlen würde. Der erste Atemzug auf Hawaii. Den ich aus 2004 noch sehr gut in Erinnerung hatte. Diese milde, sanfte, liebevoll-blumige Luft.

Ja, es war schön. Jedoch wusste ich tief in mir drin, dass mein persönliches Ziel Kauai ist. Noch fünf Tage …

Kennst du diese Momente, wenn alles abläuft wie in einem Film? So ging es mir, als wir mit dem Taxi über die Insel zu unserer Unterkunft fuhren. Als wir in diesem wunderschön-modernen Haus ankamen und in der Dunkelheit der Nacht noch den phänomenalen Ausblick auf Honolulu genießen durften.

Als wir plötzlich am feinen Sandstrand lagen. Die warme Sonne auf der Haut. Das glasklare Wasser vor uns. Und die riesigen Hawaii-Palmen um uns herum.

 

 

Auf nach Pearl Harbor

Grau war es an diesem Tag. Richtig Grau in Grau. Als hätte das Wetter den Plan für uns gemacht. Genau passend für jeden Tag. Auch wenn unser Ego lieber Sonne gehabt hätte. Im Nachhinein war jeder Tag perfekt und genau richtig für uns. So auch an diesem Tag.

Passend zum Grau des Himmels waren wir auf der langen Busfahrt nach Pearl Harbor City umgeben von grauen Beton-Gebäuden. Nein, das war nicht schön. Als wären wir gar nicht auf Hawaii. Sondern eher in einem riesigem Industriegebiet.

Und groß war die Enttäuschung, als die letzten Tickes für das Memorial schon weg waren.

Hm. Alles hat seinen Grund. So haben wir uns auf den Weg um das Gelände gemacht und von der Ferne den Blick auf das Denkmal der untergegangen Arizona festgehalten.

Schwer war die Energie an diesem Ort. Sehr schwer. Und es hat uns sehr mitgenommen. Auch wenn alles friedlich war, war es uns, als könnten wir all das Leid, das hier passiert war, immer noch spüren.

So sehr wie Helena berührt war von der Aufschrift „We will never forget“, so sehr berührte mich das Meer. Denn nicht nur Menschen haben hier furchtbar gelitten. Auch die Natur und was Wasser – und alles was darin versunken ist, aber letztendlich immer noch da ist …

So saßen wir meditierend auf den Felsen, mit dem Blick auf das Meer. Um uns herum die schaulustigen Touristen, mit teilweise echt für uns nicht ertragbaren Darstellungsposen für ihre Souvenir-Fotografie …

Ich weiß nicht, wie lange wir da saßen, bis wir fast zeitgleich die Augen wieder öffneten, uns ansehen und wussten, dass es Zeit ist zu gehen. Als wäre es jetzt gut.

Ein letzter Blick auf das Meer. Eine letzte Verbindung zu diesem Element, dass ich so sehr liebe. Das soviel Leid in sich aufgenommen hat. Ich kann dir nicht erklären warum, aber diese Verbindung, die ich zum Meer habe ist so unbeschreiblich tief. Als könnte ich es fühlen. Als wären wir eins. Dieser große unendlich-weite Ozean und ich. Vielleicht weil auch ein Teil der Bedeutung in meinem Vornamen steckt. Keine Ahnung. Manche Dinge kann man nur fühlen und nicht mit dem Verstand erklären.

 

 

Der Regen aus dem die Tränen sind …

Ja, der Himmel weinte am Tag darauf und all das Hadern mit dem Wetter war verlorene Energie. Denn das Wetter lässt sich einfach nicht ändern.

So entschied Helena, dass wir diesen Tag im Ala Moana Center verbringen. Dort ist es trocken. Es gibt leckeres Essen und unzählige Läden zum Stöbern, damit wir unseren Liebsten zu Hause etwas Schönes mitbringen können.

Ach ja: Falls du auch nach Oahu möchtest und du dir überlegst, ob du für Honolulu einen Mietwagen brauchst – kann ich dir den Bustransfer sehr empfehlen. Es gibt ein sehr großes Busnetz und der Preis derzeit für ein Tagesticket liegt bei 5,50 Dollar.

Auch wenn uns das Bussystem teilweise in den Wahnsinn getrieben hat, weil die Busse auf ihren Routen auf dem Hinweg anders fahren, als zurück oder die Haltestellen für hin und zurück teilweise ganz schön weit entfernt waren – waren wir am Ende stolz wie Nachbar’s Lumpi, weil wir am letzten Tag richtig checkermäßig by bus unterwegs waren ;-)

Sonne pur am letzten Tag auf Oahu

Wir hatten uns für den letzten Tag eine Bustour zur Südküsten gewünscht und Helena wollte unbedingt an den Waikiki Beach. Hop-on-hop-off macht es sehr günstig möglich. Vor allem, wenn du das Ticket für die blaue Linie kaufst, dann hast du gleich zwei Dinge inklusive: Südküste und Waikiki (und diversen anderen guten Haltestellen).

Was haben wir diesen Tag genossen. Und so viele Eindrücke mitgenommen. Vor allem habe ich die Busfahrer/-innen bewundert und die Verantwortung die sie tragen – und habe ihnen das auch gesagt. Wir haben uns bei jedem/jeder Busfahrer/-in für das Mitnehmen bedankt. Die meisten waren sehr freundlich und hilfsbereit. Sie haben uns geduldig erklärt, wo wir in welche Linie umsteigen müssen. Ein hoch auf alle Busfahrer/-innen!

Am Abend hatte ich noch eine sehr bewegende Begegnung mit einem alten Mann und seinem Hund. Sein Wauwau lag umringt von hochfrequentierten Straßen auf der Wiese und bewegte sich kaum. Sein Herrchen erzählte mir, dass seine Hundelady schon 17 Jahre alt war, was für einen großen Hund sehr ungewöhnlich ist. Ich merkte, wie schwer es ihm fiel, sein „Honey-Girl“ – so war ihr Name – loszulassen. Gehen zu lassen von dieser Welt.

Das Gespräch machte mir wieder schmerzlich bewusst, wie hart es sein muss, wenn Emma eines Tages geht. Und wie gerne hätte ich mit ihr am Strand gespielt oder meinen Mann dabei gehabt. Jedoch musste er arbeiten und der Flug war ihm einfach zu lang.

Ja, seinen Herzensweg zu gehen, heißt manchmal auch, wirklich zu sich selbst zu stehen. Auch wenn es bedeutet, dass du zur gleichen Zeit glücklich und traurig bist. Weil dir jemand anders fehlt.

 

 

KAUAI wir kommen!

Endlich war es soweit: Am Tag darauf saßen wir tatsächlich im Flieger nach Kauai. Lauschten der sanften Ukulele-Musik aus den Lautsprecherboxen und genossen die lockere Atmosphäre der bunt-geblühtem Cabin-Crew.

Als wir zur Landung ansetzten konnte ich meine Tränen nicht länger zurückhalten. Es floß einfach aus mir heraus. Es fühlte sich so an, als wäre ich zu Hause angekommen. Home. Inside and outside …

FORTSETZUNG FOLGT

(Dies ist Teil 1 meines Blogs über Hawaii. Hier findest du Teil 2. Hier Teil 3.)

Puh, es fällt mir schwer, das alles aufzuschreiben. Hol dir am besten schon einmal einen Tee oder Kaffee und mach es dir gemütlich …

Alles begann im Jahr 2004. Mein damaliger Freund wollte unbedingt nach Hawaii. Er hatte sich für die Ironman World Championchips qualifiziert. Begeistert war ich nicht, denn Hawaii war und ist sehr teuer. Und damals war ich noch Studentin und hatte nicht viel Geld. Also hat er kurzerhand sein Motorrad verkauft und mich mitgenommen. Was für ein Geschenk. Was für eine Reise. Wofür ich ihm so unendlich dankbar bin. Ich habe sogar einen kleinen Film daraus gemacht. Als hätte ich damals schon geahnt, dass ich 14 Jahre später wieder zurückkehren werde, war die letzte Aufnahme in Kauai folgendes Gebilde aus Steinen und Buchstaben nahe des Flughafens: Mahalo – Until we meet again.

Wieder zu Hause wollte irgendwas in mir wieder dahin. Jedoch nicht nach Kauai, sondern nach Big Island, wo die WM jährlich statt findet. Ich wollte unbedingt dort starten und habe es drei Jahre hintereinander versucht mich bei verschiedenen Ironman Rennen zu qualifizieren. Ohne Erfolg. Irgendwas wollte nicht, dass ich dort an den Start gehe. Irgendwann hatte ich den Wunsch auf die Seite gelegt … und trotzdem immer wieder gemerkt, wie es in mir arbeitet …

In mir war tief der Glaubenssatz verankert, dass ich mich für Hawaii qualifizieren müsste. Ich war nicht in der Lage, mir selbst zu erlauben, dort einfach so hinzufliegen. Ohne, es mir vorher „verdienen“ zu müssen.

12 Jahre später …

Eines der härtesten Jahres meines Lebens war das Jahr 2016. Mein Mann und ich waren getrennt und ich wollte nur noch eines: Weg hier. Nur für mich sein. Es standen zwei Ziele zu Auswahl: Hawaii oder der spanische Jakobsweg. Da ich in meiner damaligen Festanstellung nicht mehr ausreichend Urlaub für Beides hatte, wählte ich den Camino und schob Hawaii auf das Jahr 2017.

Ein Jahr später …

Ich weiß nicht mehr genau, wie ich darauf kam. Aber ich weiß noch genau, wie ich vor meinem Laptop saß und eine Schamanische Ausbildung auf Hawaii entdeckte. Mein Herz pochte so laut und ich verglich sofort den Zeitraum mit meinem Terminkalender. Genau in der Woche wäre es möglich gewesen. An- und Abreise nicht eingerechnet. Mein Verstand sagte, ob ich wohl völlig wahnsinnig sei, für sechs Tage nach Hawaii fliegen zu wollen. Plötzlich schossen mir Tränen in die Augen. Vielleicht weil ich wusste, dass ich immer noch so gerne dahin wollte. Aber es noch einmal verschieben musste. Ich war mir auch gar nicht mehr sicher, auf welche Insel ich wollte. War es wirklich Big Island? Ich bat mein Unterbewusstsein, mir deutliche Zeichen in meine Träume zu schicken, damit ich weiß wohin es gehen soll.

Gesagt getan. Und die Bilder kamen nicht nur beim Schlafen, sondern auch im Fernsehen: Eine Dokumentation über Kauai. Du musst wissen, dass ich so gut wie nie den Fernseher einschalte. Bis auf diesen einem Abend im Allgäu. Der Vorabend vor meinem großen Fototermin bei Katharina Kraus von seelenportraits.com für meine neue Website … die unbedingt auf ihre Startseite die Worte „Aloha & Namasté“ wollte …

Wenige Wochen später nahm ich an einer Fortbildung zum Thema „Thai Yoga & Schamanismus“ mit dem wunderbaren Tobias Frank und der wundervollen Jennie Appel teil. Was für ein Erlebnis. Vor allem die schamanischen Trommelreisen: In die Anderswelt, zum Krafttier, zum Lehrer und Antworten auf Fragen, die uns gerade beschäftigen. Ich erlebte gerade einen ziemlichen Umbruch in meinem Leben und wollte wissen, was die nächsten Schritte sind. Meine Frage war somit: „Was sind die nächsten Schritte?“

Ich schloss meine Augen und Jennie begann zu trommeln. Zack. Ich war mittendrin in meiner Bilderwelt. Ich flog über grüne Berge. Und ich kannte diese so besonderen Formen sofort wieder: Es war Kauai. In dem Moment bin ich so in Tränen ausgebrochen, dass Jennie mir ein Taschentuch reichen musste. Nein, es war mir gar nicht peinlich vor allen anderen so sehr weinen zu müssen, aber ich konnte es einfach nicht zurück halten. Es ging nicht. Es wollte raus. Diese Reise wollte endlich gemacht werden.

Wieder zu Hause angekommen setzte ich mich an meinem Laptop und begann nach geführten Reisen zu recherchieren. Aber irgendwie sagte mir nichts davon so richtig zu. Ich war mir auch nicht sicher, ob ich alleine fliegen werde oder mit jemand anders …

Ein paar Tage später kam mir meine Freundin Helena in den Sinn. Ich kann dir nicht sagen warum. Wir kennen uns zwar schon ewig, waren aber nie zusammen im Urlaub. Kurzerhand fragte ich sie. Und tatsächlich. Sie wollte auch dahin. Mein Gefühl war richtig. Wow. Wir wollten beide das Gleiche. Eine Reise der Heilung. Sie wollte nach Oahu und ich nach Kauai. Als sie von Pearl Harbor erzählte, wusste ich sofort, dass ich da auch hin musste. Warum auch immer. Weißt du, mittlerweile hinterfrage ich meine  Intuition nicht mehr großartig. Ich tue es einfach. Das Leben wird schon wissen warum.

In der Zwischenzeit hatte mir meine Freundin Cornelia einen Newsletter weitergeleitet von der „Liebesrevolution“ von Sandra und Robert Hornsteiner. Dieser ging um Hawaii. Außerdem schickte sie mir einen Link mit auf die Website von „Touch Kauai“, die u.a. auch Reisen anbieten. Da fiel es mir wieder ein: Ich hatte die Besitzer Katharina und Enrico von Touch Kauai schon einmal gesehen – und zwar knapp vor einem Jahr bei dem Online-Kongress zur „Liebesrevolution“! Das war für mich kein Zufall. Also schrieb ich Katharina an.

Witzigerweise war in meinem Kalender nur eine längere Lücke in den nächsten Monaten: 12 Tage über meinen Geburtstag. Der Rest war voll mit Workshops und Yogatherapie-Ausbildung. Ob Katharina und Enrico da überhaupt noch was frei hatten? Es waren ja nur noch gute zwei Monate bis dahin …

Als die Antwort von Katharina kam, fiel mir ein Stein vom Herzen. Genau in dieser Zeit hatten sie wieder Kapazitäten, weil eine langjährige Reisegruppe diesmal im August, anstelle im Februar kam. Danke, danke, danke. Es sollte so sein.

So buchten wir ein sehr persönliches Paket mit Lomi Lomi Massage, Crystal Healing und ein Halbtagesausflug an meinem Geburtstag. Auch für Oahu war alles über AirBnB gebucht – bis plötzlich der Host, der so nahe an Pearl Harbor war, absagte und wir keine Übernachtungsmöglichkeit mehr hatten …

Hier gehts zu Teil 2