Die Reise zu meinem Krafttier

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Schamanismus fand ich schon immer faszinierend. Ich mag alte Traditionen und Rituale. Dinge, die schon so lange Bestand haben und einfach zeitlos sind. Und kraftvoll zugleich.

Wie praktisch, dass mein Thai Yoga Lehrer, Tobias Frank, bei unserer Ausbildung von einer neuen Fortbildung erzählt hat, die er zusammen mit der bezaubernden Jennie Appel ein gutes halbes Jahr anbietet: Seelenzeit – Thai Yoga & Schamanismus. Natürlich musste ich dahin!

Das Ganze ist jetzt ein halbes Jahr her – und trotzdem noch so unglaublich präsent. Was für ein Abenteuer. Was für eine Herausforderung. Die mich selbst wieder an meine Grenzen brachte. Vor allem, als Jennie am vorletzten Abend sagte, dass die Trommel zurück zu mir will. Ich wäre am liebsten davon gelaufen! Ich war noch nicht bereit, die Verantwortung für so viele andere Menschen gleichzeitig zu tragen. Zumindest dachte das meine Angst.

Weinen vor fremden Menschen?

Ehrlich gesagt, bin ich nicht so der mutige Typ, der in einer Gruppe vor fremden Menschen zu viel von sich preis gibt. Vor allem am Anfang bin ich etwas zurückhaltend. Doch in diesen drei Tagen konnte ich meine persönliche Selbstschutzmauer nicht lange aufrechterhalten. Die Gefühle, Emotionen und Bilder in mir waren einfach zu stark. Mein Herz hat in manchen Gesprächsrunden so doll an meine Brust gehämmert, dass bestimmte Worte einfach aus mir heraus wollten. Da gab es kein Zurückhalten mehr.

Was hat es mir Mut gekostet, vor allem, vor anderen zu weinen. Sich verletzlich und berührt zu zeigen. Dinge zu teilen, die ich sonst nicht mit fremden Menschen teilen würde. Die im Grunde nach so kurzer Zeit überhaupt keine Fremden mehr waren. Jennie Appel und Tobias Frank haben einfach wundervolle Arbeit geleistet!

Mein Krafttier

Wir sind durch die verschiedenen Elemente gereist und auch in die Anderswelt zu unserem Krafttier. Was hat sich mein Ego eingebildet, es müsste ein besonders magisch-kraftvoll-cooles Tier sein. Sowas wie ein Wolf oder ein schwarzer Puma.

Aber da hat mir meine Seele und die Spirits schön den Zahn gezogen. Und gleichzeitig haben sie mich so sehr überrascht, dass ich total perplex und berührt zugleich wahr. Plötzlich verstand ich, warum es ein ganz anderes Krafttier war, dass ich in diesem Lebensabschnitt viel dringender brauchte.

Du willst jetzt bestimmt wissen was es war, oder? Es war ein Elefant. Unglaublich in sich selbst ruhend und doch total verspielt. Er hat mich zu einem Teich mitgenommen und mich liebevoll mit Wasser nass gespritzt. Ich durfte mich an ihn anlehnen und fühlen wie es ist, so groß und kraftvoll zu sein – und zugleich ein „dickes Fell“ zu haben. Sich in Geduld und Bescheidenheit zu üben, fest am Boden zu stehen und trotzdem einen gewissen Schalk im Nacken zu haben. Und auch ein Elefant kann seine Grenzen ziehen, wenn es ihm zu viel wird.

Wie wundervoll, dass ab diesem Moment mein neues Krafttier an meiner Seite war. Dessen Fähigkeiten und Stärken ich nie so sehr auf dem Schirm hatte. Jennie ergänzte noch, dass Elefanten für Weisheit stehen und die Verbindung uralter Traditionen. Also genau das, was ich so sehr liebe. Dieses kostbare alte Wissen zu bewahren und zu verbinden, weil sowieso alles miteinander verbunden ist.

Du möchtest, in Verbindung mit Yoga, auch eine Reise zu deinem Krafttier machen?

Dann ist mein neues Schnupper-Event vielleicht etwas für dich: Reise zu deinem Krafttier

Hier gelangst du zum neuen Fortbildungstermin: Seelenzeit – Thai Yoga & Schamanismus

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Magic Kauai

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(Dies ist Teil 3 meines Blogs über Hawaii. Hier findest du Teil 1. Hier findest du Teil 2.)

Ja, ich war angekommen. Weißt du, seit Jahren meditiere ich, mache fast jeden Tag meine Atemübungen und versuche so gut es geht, mich immer wieder in das HIER und JETZT zu holen. Und plötzlich bist du da. Einfach da. Hast das Gefühl, dass es nicht Schöneres gibt, als einfach nur zu atmen. Als wäre es das größte Geschenk. Deine größte Passion. Vollkommene Fülle ein und vertrauensvolles Loslassen aus.

Ich habe während der Zeit auf Kauai keine einzige Buchseite gelesen. ICH – als BücherJUNKIE. Ich habe keine meiner mentalen Trainings gemacht, weil ich überhaupt nicht das Bedürfnis dazu hatte. Weder irgendwo hin- noch irgendetwas tun zu wollen. ICH – als die MACHERIN. Es war alles wie weggeblasen. Ich wollte einfach nur da sein. Alles andere hätte mich der kostbaren Zeit beraubt, diese Insel zu spüren. Diese unglaubliche Energie …

Vielleicht warst du schon auf Kauai und kannst nachempfinden wovon ich rede. Vielleicht warst du noch nicht da und kannst es trotzdem fühlen. Vielleicht denkst du dir gerade: „Was labert die Alte da eigentlich für einen … „. Auch das ist ok. Das hätte ich vor ein paar Jahren womöglich ebenso gedacht.

Kein Mietwagen

Katharina von Touch Kauai, bei der wir ein wundervolles individuelles Paket gebucht hatten, sagte zu uns: „Die Insel spielt mit dir.“ Oh ja. Das tat sie. So wundervoll alles war, genauso vehement hat sie an meinem Ego gerüttelt und geschüttelt.

Was hat es mich Überwindung gekostet meiner Freundin Helena zu versprechen, dass ich das Autofahren übernehme. Ich olle „in-einem-fremden-Land-mit-einem-fremden-Auto-herumfahr-Schisserin“. Diesmal wollte ich mich meiner Angst stellen. Ich sagte JA zu der Verantwortung. Ebenso dazu, die komplette Organisation in die Hand zu nehmen und Dolmetscherin zu sein.

Da standen wir nun bei der Autovermietung. Denn jeder sagte uns, wie wichtig es ist, auf Kauai ein eigenes Auto zu haben. Erst kam der Preisschock. Hätten wir das Auto lieber einmal vorher gebucht. Kaum hatten wir uns durchgerungen in den „sauren Apfel“ zu beißen, ging meine Kreditkarte nicht – und Helena hatte nicht soviel Bargeld dabei. Zum Glück war die Service-Dame unglaublich geduldig und sehr nett. Und wie sehr hat mich ihre euphorische Reaktion auf meine Ja-Anwort, ob ich schon einmal auf Kauai war berührt: „Oh! You came BACK!“. Nein, Doris, nicht schon wieder weinen.

So saßen wir dann im Taxi zu unserer Unterkunft und hatten keine Ahnung, wie das die nächsten Tage gehen soll …

Mahalo – Until we meet again

Während der Fahrt, nähe des Flughafens, erblickte ich auf der Straßenseite diesen Schriftzug, weiß in dunklen Felsen angebracht: „Mahalo – Until we meet again“. Es traf mich wie ein Blitz. Ich kannte dieses Schild. Es war die letzte Szene meines Urlaubsvideos im Jahr 2004. Zum damaligen Zeitpunkt war ich weit davon entfernt wieder nach Kauai zu fliegen. Jedoch wusste es wohl mein Seele schon damals. Und wieder konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten. Boah, was ging da nur in mir ab.

Angekommen in Kapa’a

Wow. Die Unterkunft war so wunderschön. So kreativ. So liebevoll. So einzigartig. Was habe ich jeden Morgen, nach dem Aufwachen, diesen magischen Blick durch den selbstkreierten Vorhang aus zig individuell zusammengebundenen Stoffresten genossen. Einfach ein Traum! Und dieser Ausblick in das Grün und im Hintergrund die Berge. Ein wenig erinnerte es mich an diesen Morgen in Afrika, als wir auf Safari waren. Generell hatte ich das Gefühl, dass diese Insel alles vereint. All die wunderschönen Naturelemente, die ich auf verschiedenen Reisen durch die Kontinente schon erleben durfte. Alles war auch hier.

Wie kommen wir von A nach B?

Es war schon früh am Abend und natürlich hatten wir Hunger. Da in unserer Unterkunft noch eine sehr nette Australierin war, fragte ich sie, wie weit der nächste Supermarkt weg sei. Sie sagte, nicht weit – mit dem Auto. Mist. Als wir das Haus verließen, trafen wir auf unsere Gastgeberin: Tiffany. Wow. Was für eine wunderschöne junge Frau. Sie erklärte uns den Weg zu den Foodtrucks, die nur ein paar hundert Meter weiter weg lagen. Danke, Universum.

Also liefen wir los und entdeckten dabei, dass auch die nächsten Läden nicht weit waren, denn die Foodtrucks hatten schon geschlossen. Ja, wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich die Nächste.

So saßen wir glücklich und zufrieden am Strand und genossen den Sonnenuntergang mit leckerem Gemüse und Hummus in unseren Händen. Alles war gut. Wir hatten alles war wir brauchten. So, wie jeden Tag unseres Lebens.

Und auch am nächsten Tag ging alles gut – auch ohne Auto. Nachdem mein Anruf zum Taxiunternehmen immer wieder technisch abbrach, holte uns Katharina für unsere Lomi-Massage ab. So ist das auf Hawaii. ALOHA eben.

Bis zu den Ahnen und wieder zurück

Als ehemaligen Leistungssportlerin hatte ich schon viele Massagen. Sehr viele. Aber noch nie so eine. Ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht, was Katharina alles mit ihren Händen gemacht hat. Denn ich war mit meinem Geist irgendwo anders.

Es kamen Themen hoch, von denen ich dachte, dass ich sie schon gut bearbeitet hätte. Vater. Mutter. Vergebung. Loslassen. Und nicht nur das. Es ging noch weiter zurück. Bis zu meinen Ahnen.

In den letzten Monaten wurde mir immer wieder bewusst, wie sehr wir den Einfluss unserer Ahnenreihe auf uns unterschätzen. Hatten meine Freundin Helena und ich vor einigen Wochen erst eine „Healing-Session“ dazu gemacht. Und dabei erfahren, was für eine tiefe Dankbarkeit kam, als wir die erlaubte Heilenergie auch in die Ahnenreihe fließen ließen. Ja, so sind meine Freundinnen. Ziemlich abgefahrene weise Frauen, Magierinnen, Heilerinnen und Hexen. Love it!

So lag ich da auf Katharinas Liege zwischen den Welten und hatte so richtig-wirklich das Gefühl, dass ich NICHT verantwortlich für meine Eltern und Vorfahren bin. Das ich ICH bin und mein Leben LEBEN darf. Nach meinen Bedürfnissen und Fähigkeiten. Und, dass ich meine Ursprungs-Familie so lassen kann, wie sie sind. Und sie dabei gleichzeitig zu ehren und zu würdigen. Was für ein unglaubliches Gefühl von Freiheit. Klar, habe ich diesen Prozess schon sehr oft durchlaufen. Doch dieser war auf einem anderen Level.

Und du wirst es schon ahnen: Auch hier kamen wieder reichlich Taschentücher zum Einsatz. Aber ich war so dankbar und erleichtert, dass es einfach aus mir herausgeflossen ist. Danke, Katharina!

Mach’s wie die Robbe!

Während Helena ihre Lomi-Massage bekam, legte ich mich an den Strand. Genoss meinen Double Chocolate Frappuccino – und erlaubte mir und Starbucks in den Folgetagen ein paar nicht-vegane Drinks.

Wenige Meter neben mir lag eine total putzige Robbe im Sand. Uns trennten ein paar kleine Holzpflocken, mehr nicht. Ich beobachtete sie ein wenig und lernte von ihr was es heißt, NICHTS zu tun.

So machte ich es wie die Robbe: Lies mich von der Sonne auftanken und drehte mich zu gegebener Zeit, im Robbentempo, vom Rücken- in die Bauchlage und wieder zurück.

Hanalei

Nachdem wir Katharina von unserer Misere, mit dem nicht zustande gekommenen Mietwagen, erzählt haben, suchten wir nach Alternativen. Mein Geburtstag zwei Tage später war kein Problem, denn da holte sie uns wieder ab. Aber wie kommen wir in die Hanauei und zum Crystal Healing?.?

Auch dafür gab es eine Lösung: Denn überall dorthin fuhr ein Bus. Für schlappe vier Dollar pro Fahrt. Und da soll noch einer sagen auf Kauai braucht man ein sauteueres Auto ;-)

So ging es am nächsten Tag in die Hanalei by Bus. Total easy. Und total kalt. Zum Glück hatte ich eine warme Jacke, Mütze und Handschuhe dabei. Man merke: Auch auf Hawaii brauchst man Wintersachen. Zumindest da, wo Klimaanlagen aktiv sind ;-)

Falls du einmal nach Kauai reisen möchtest, dann bitte plane die Bucht und das malerische Örtchen von Hanalei mit ein. Die Energie auf Kauai allgemein ist schon unglaublich. Dort ist sie noch krasser. Krass schön. So schööööön! Es hat zwar den ganzen Tag immer wieder geregnet, aber das war uns völlig egal. Wir waren einfach nur selig, hier sein zu dürfen. Am Meer und am Strand. Im Café. In den kleinen liebevollen Lädchen. Da, wo es ganz normal ist, dass überall etwas von Chakras, Lemuria & Co. steht. Was habe ich mich in diesen Tagen wirklich angenommen und zu Hause gefühlt.

Und was habe ich vor vielen Jahren meine Reiki-Lehrerin schon fast belächelt, wenn sie von Lemuria erzählt hat. Oder mir versucht hat zu sagen, dass es wichtig ist, sich bei der Reiki-Behandlung „oben anzubinden“. Wie oben? Tja, wenn man keinen Zugang zu sich selbst hat und nur kopfgesteuert durch die Gegend läuft, dann wird das auch schwierig.

Katharina sagte im Vorgespräch zur Massage, dass die Seelen, wenn sie nach Kauai kommen, sich erinnern. Und wie ich mich erinnert habe. So sehr, dass ich gar nicht mehr weg wollte …

„Re-Born“

„Wie schön, dass du geboren bist“ stand auf der Geburtstagskarte, die mein Mann nach meiner Rückkehr schenkte. Es gab Zeiten in meinem Leben, da konnte ich das nicht so sehen. Viele Momente, in denen ich am liebsten nicht hier gewesen wäre, weil ich mich einfach fehl am Platz fühlte. An diesem 42. Geburtstag war es anders. Als wäre ich nun wirklich auf der Erde angekommen – und in mir. Was für ein Erlebnis. Und auch Helena und Katharina sangen mir am Morgen dieses Lied, was mich unglaublich berührte.

What a Re-Birth-day! Meditierend am Morgen am Strand. Reisend von Kraftplatz zu Kraftplatz. Loslassend Schicht um Schicht. Ein Befreiungsschrei oberhalb des Canyons. Fliegend und mit freiem Blick auf die Na Pali Coast. Ja, die Insel meinte es an diesem Tag wirklich gut mit mir und schenkte mir das beste Wetter. Obwohl eigentlich Regen gemeldet war.

Außerdem zeigte uns Katharina in den Felsen ein wunderschönen 3D-Herz. Kannst du es sehen? Es ist links direkt neben meinem Kopf.

Und wie schwer ist es mir doch noch gefallen, meine mitgebrachten Ringe in die Freiheit zu entlassen. Jeder Ring war ein Geschenk meiner Familie. Vater, Mutter und Bruder. Mit tiefer Liebe warf ich hoch oben den Ring, den mit mein Vater zu meinem ersten Ironman geschenkt hatte in die Freiheit. Weil ich erkannt habe, dass ich keine Leistung bringen oder irgendwas tun oder beweisen muss, um für das geliebt zu werden, was ich bin.

Mit einem weiteren Befreiungsschrei flog der Ring, den mir mein Bruder einst zu Weihnachten schenkte, in die Freiheit der Natur unterhalb von mir. Mit den besten Wünschen für ein wirklich glückliches Leben für ihn.

Nur bei dem Ring, den mir meine Mutter in meiner Jugend schenkte, haderte ich sehr. Erst wollte ich ihn vergraben und der Erde zurück geben. Dann ebenfalls in den Canyon werfen. Dann wieder nicht. Boah. Dieses Loslassen ist manchmal so scheiße schwer. Und doch so wichtig. Let it go. Let it be free. And honour them. To go your own way. To live you own life. To fly!

Den ganzen Tag waren wir unterwegs und Katharina war einfach phänomenal, was sie uns bot. An diesem so besondern Tag, den wir am Strand begrüßten und bei Sonnenuntergang wieder am Strand mit einem wundervollen Ritual verbrachten. Mahalo, Katharina. Auch für diese magische Lei-Kette, die am Abend ihren guten Dienst getan hatte.

Crystal Healing

Schon immer wollte ich eine Edelsteinbehandlung ausprobieren. Ich liebe es einfach zu experimentieren, zu erfahren und zu lernen. Neues kennenzulernen und vor allem unglaublich inspirierende Menschen zu treffen. Kennst du dieses Gefühl, wenn du Menschen begegnest und weißt, dass du sie schon viel länger kennst? Michaela ist eine davon. Was für eine Frau. Ihre strahlend hellblauen Augen sehen aus wie 20. Ihre weißen Haare lassen vermuten, dass sie schon ein wenig älter ist ;-)

Ich habe noch nie in meinem Leben so viele wunderschöne Steine gesehen. Klar war ich schon einmal in einem Edelsteinladen – ja, sogar in einer Lagerhalle. Aber diese waren sooooooo WUNDERschön. Und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was Michaela da genau gemacht hat. Ich weiß nur, dass es nicht von dieser Welt war.

Ich hatte das Gefühl, dass der sonnendurchflutete Raum voller Wesen ist. Als wären sie alle da, um Michaela zu unterstützen. Um mich zu unterstützen. Und plötzlich floss mein Englisch so leicht dahin. Zwar ist Michaela Deutsche, aber sie ist schon sehr lange auf Kauai und englisch zu sprechen war für sie einfacher. So einigten wir uns darauf.

Und nicht nur das, auch die Spirits sprachen englisch mit mir. Und ich verstand jedes Wort. Und nein, ich hatte keine Drogen vorher genommen ;-)

Am Ende dachte ich, auf mir lägen ein paar Steine. Denkste. Mein Körper war das reinste Kunstwerk. Mir verschlug es den Atem, weil ich so überwältigt war, also sie einen Spiegel darüber hielt. Ich war so überwältigt und dankbar. Und es kam eine Ahnung in mir hoch, dass in mir viel mehr steckte, als ich mir bisher erlaubte zu zeigen. Weil ich immer noch Angst davor habe, was Menschen, die keinen Bezug dazu haben, von mir denken könnten.

Hallo, ich bin Doris. Ich kommuniziere mit der geistigen Welt.  Ich kann Energien spüren und wenn ich Massagen gebe, fühle ich schon vorher, wo die Blockaden sind – ohne, dass ich den Menschen dort berührt habe. Ich glaube an Engel und daran, dass wir früher alle telepathisch kommunizieren konnten. Wir haben es nur vergessen. Ich glaube daran, dass diese Erde uns dringend braucht. Und es an der Zeit ist, uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind und was wir wirklich zu geben haben. Genau das macht mir manchmal so eine scheiß Angst, dass ich immer wieder dicht mache.

Zum Beispiel wünsche ich mir eine Welt, in der alle Menschen aufeinander zugehen und sich nicht immer mehr abschotten. Und da stehe ich selbst am selben Abend in Kauai und schaue in der Ferne, als mich ein ziemlich attraktiver indianisch-aussender Mann mit langen dunklen Haaren anspricht. Typisch deutsch und typisch Frau, bin ich nicht besonders freundlich zu ihm, weil ich mir nicht erklären kann, warum so ein hammerschöner Mensch ausgerechnet mich ansprechen sollte. Er wollte mir lediglich erzählen, dass er Deutsche erkennt, weil sein Vater auch ein Deutscher ist. Er wollte einfach nur offen und kontaktfreudig sein.

Ja, alles beginnt bei einem selbst. In diesem Fall bei meiner eigenen Offenheit und Kontaktfreudigkeit.

Der letzte Tag auf Kauai …

Ich wollte einfach nur jede Sekunde die Erde spüren und diese Insel einatmen. Sie in mich aufsaugen und am liebsten einpacken und mit nach Hause nehmen.

Auch am letzten Tag war das Wetter so wunderbar für uns gemacht. Die Sonne strahlte bis zum Abend und wir genossen in vollen Zügen das Meer, den Strand, das gute selbstgekochte Essen und Tiffanys Küche, die sie uns sogar bis zum Abend überließ.

Jede von uns wollte auch Zeit für sich alleine haben, damit wir die Blüten unserer Lei-Ketten Stück für Stück ins Meer übergeben konnten. Und damit alles andere, was mit dieser Reise nicht mehr zu uns gehörte. Es war mir, als würde das Meer mit jeder Blüte auf meine Loslass-Wünsche reagieren.

Als ich den Satz aussprach: „Ich lasse alle meine Ängste gehen, die mich davon abhalten, mein Leben zu leben“ – kam so eine große Welle, dass ich ein paar Schritte zurückgehen musste, damit sie mich nicht auch mitnimmt. Danke Meer. Danke Kauai.

Am Abend fuhr uns Tiffany im Hawaiian-Jeep-Style zum Flughafen. Über uns der Sternenhimmel. In mir große Traurigkeit.

Im Gespräch erzählte mir Tiffany, dass das Haus ihre Eltern gebaut haben und was sie alles für kreativ-verrückte und auch „normale“ Jobs macht, um auf der Insel leben zu können. Ja, wenn man etwas wirklich will …

Einer ihrer letzten Sätze im Auto waren: „The Island called me.“ Yeah, I know. Me too.

Wieder zu Hause angekommen


Während ich hier sitze und schriebe, blicke ich nach rechts zu einem meiner Lieblings-Mitbringsel von der Insel.  Daneben ist ein vergrößertes Bild vom Waimea Canyon. So habe ich Kauai beim Arbeiten immer neben mir. Und den ALOHA-Spirit natürlich in meinem Herzen.

MAHALO – Until we meet again

P.S Und diesmal werden mit Sicherheit keine 14 Jahre vergehen, bis ich zurückkehre :-)

Pearl Harbor

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(Dies ist Teil 2 meiner Hawaii-Geschichte. Hier gelangst du zu Teil 1. Hier zu Teil 3.

Pure Panik überkam mich erst, als ich die Absage per eMail bekommen hatte. Doch ein Teil in mir weiß irgendwie immer, dass alles seinen Sinn hat. Kennst du das? Alles hat seinen Grund. Den wir meistens erst im NACHhinein verstehen.

Also ging ich ins Vertrauen und wagte mich erneut auf AirBnB, obwohl vorher über Valentines Day alles ausgebucht war, was einigermaßen bezahlbar war. BANG! Wir haben etwas gefunden und sogar noch 100 Euro günstiger! Danke Universum!

Und plötzlich war es soweit: Wir saßen im Flieger. Nach Hawaii.

Ich konnte es gar nicht fassen – und habe von da an jeden Tag geweint. Weil ich einfach so glücklich war, diese Reise zu machen. Diese Reise, die ich schon so lange machen wollte und immer aufgeschoben hatte.

Was hatte ich Grauen vor diesem laaaaaangen Flug. Mein Proviant reichte für mehrere Flüge ;-) – aber es war gut so. Fliegen ist für mich kein Spaß, mit der trockenen Luft, dem engen Raum und dem teilweise nicht so tollen Essen.

Mein Tipp für dich: Nimm dir gutes Essen mit (ist erlaubt, nur Getränke nicht). Steh so oft wie möglich im Flieger auf. Mach deine (Yoga-)Übungen – und schei … drauf, was die anderen denken könnten. Wirklich. Es geht um deinen Körper. Und wer weiß, wen ich da so alles im Flugzeug animieren konnte :-)

Angekommen auf Oahu

Was war ich gespannt, wie es sich anfühlen würde. Der erste Atemzug auf Hawaii. Den ich aus 2004 noch sehr gut in Erinnerung hatte. Diese milde, sanfte, liebevoll-blumige Luft.

Ja, es war schön. Jedoch wusste ich tief in mir drin, dass mein persönliches Ziel Kauai ist. Noch fünf Tage …

Kennst du diese Momente, wenn alles abläuft wie in einem Film? So ging es mir, als wir mit dem Taxi über die Insel zu unserer Unterkunft fuhren. Als wir in diesem wunderschön-modernen Haus ankamen und in der Dunkelheit der Nacht noch den phänomenalen Ausblick auf Honolulu genießen durften.

Als wir plötzlich am feinen Sandstrand lagen. Die warme Sonne auf der Haut. Das glasklare Wasser vor uns. Und die riesigen Hawaii-Palmen um uns herum.

 

 

Auf nach Pearl Harbor

Grau war es an diesem Tag. Richtig Grau in Grau. Als hätte das Wetter den Plan für uns gemacht. Genau passend für jeden Tag. Auch wenn unser Ego lieber Sonne gehabt hätte. Im Nachhinein war jeder Tag perfekt und genau richtig für uns. So auch an diesem Tag.

Passend zum Grau des Himmels waren wir auf der langen Busfahrt nach Pearl Harbor City umgeben von grauen Beton-Gebäuden. Nein, das war nicht schön. Als wären wir gar nicht auf Hawaii. Sondern eher in einem riesigem Industriegebiet.

Und groß war die Enttäuschung, als die letzten Tickes für das Memorial schon weg waren.

Hm. Alles hat seinen Grund. So haben wir uns auf den Weg um das Gelände gemacht und von der Ferne den Blick auf das Denkmal der untergegangen Arizona festgehalten.

Schwer war die Energie an diesem Ort. Sehr schwer. Und es hat uns sehr mitgenommen. Auch wenn alles friedlich war, war es uns, als könnten wir all das Leid, das hier passiert war, immer noch spüren.

So sehr wie Helena berührt war von der Aufschrift „We will never forget“, so sehr berührte mich das Meer. Denn nicht nur Menschen haben hier furchtbar gelitten. Auch die Natur und was Wasser – und alles was darin versunken ist, aber letztendlich immer noch da ist …

So saßen wir meditierend auf den Felsen, mit dem Blick auf das Meer. Um uns herum die schaulustigen Touristen, mit teilweise echt für uns nicht ertragbaren Darstellungsposen für ihre Souvenir-Fotografie …

Ich weiß nicht, wie lange wir da saßen, bis wir fast zeitgleich die Augen wieder öffneten, uns ansehen und wussten, dass es Zeit ist zu gehen. Als wäre es jetzt gut.

Ein letzter Blick auf das Meer. Eine letzte Verbindung zu diesem Element, dass ich so sehr liebe. Das soviel Leid in sich aufgenommen hat. Ich kann dir nicht erklären warum, aber diese Verbindung, die ich zum Meer habe ist so unbeschreiblich tief. Als könnte ich es fühlen. Als wären wir eins. Dieser große unendlich-weite Ozean und ich. Vielleicht weil auch ein Teil der Bedeutung in meinem Vornamen steckt. Keine Ahnung. Manche Dinge kann man nur fühlen und nicht mit dem Verstand erklären.

 

 

Der Regen aus dem die Tränen sind …

Ja, der Himmel weinte am Tag darauf und all das Hadern mit dem Wetter war verlorene Energie. Denn das Wetter lässt sich einfach nicht ändern.

So entschied Helena, dass wir diesen Tag im Ala Moana Center verbringen. Dort ist es trocken. Es gibt leckeres Essen und unzählige Läden zum Stöbern, damit wir unseren Liebsten zu Hause etwas Schönes mitbringen können.

Ach ja: Falls du auch nach Oahu möchtest und du dir überlegst, ob du für Honolulu einen Mietwagen brauchst – kann ich dir den Bustransfer sehr empfehlen. Es gibt ein sehr großes Busnetz und der Preis derzeit für ein Tagesticket liegt bei 5,50 Dollar.

Auch wenn uns das Bussystem teilweise in den Wahnsinn getrieben hat, weil die Busse auf ihren Routen auf dem Hinweg anders fahren, als zurück oder die Haltestellen für hin und zurück teilweise ganz schön weit entfernt waren – waren wir am Ende stolz wie Nachbar’s Lumpi, weil wir am letzten Tag richtig checkermäßig by bus unterwegs waren ;-)

Sonne pur am letzten Tag auf Oahu

Wir hatten uns für den letzten Tag eine Bustour zur Südküsten gewünscht und Helena wollte unbedingt an den Waikiki Beach. Hop-on-hop-off macht es sehr günstig möglich. Vor allem, wenn du das Ticket für die blaue Linie kaufst, dann hast du gleich zwei Dinge inklusive: Südküste und Waikiki (und diversen anderen guten Haltestellen).

Was haben wir diesen Tag genossen. Und so viele Eindrücke mitgenommen. Vor allem habe ich die Busfahrer/-innen bewundert und die Verantwortung die sie tragen – und habe ihnen das auch gesagt. Wir haben uns bei jedem/jeder Busfahrer/-in für das Mitnehmen bedankt. Die meisten waren sehr freundlich und hilfsbereit. Sie haben uns geduldig erklärt, wo wir in welche Linie umsteigen müssen. Ein hoch auf alle Busfahrer/-innen!

Am Abend hatte ich noch eine sehr bewegende Begegnung mit einem alten Mann und seinem Hund. Sein Wauwau lag umringt von hochfrequentierten Straßen auf der Wiese und bewegte sich kaum. Sein Herrchen erzählte mir, dass seine Hundelady schon 17 Jahre alt war, was für einen großen Hund sehr ungewöhnlich ist. Ich merkte, wie schwer es ihm fiel, sein „Honey-Girl“ – so war ihr Name – loszulassen. Gehen zu lassen von dieser Welt.

Das Gespräch machte mir wieder schmerzlich bewusst, wie hart es sein muss, wenn Emma eines Tages geht. Und wie gerne hätte ich mit ihr am Strand gespielt oder meinen Mann dabei gehabt. Jedoch musste er arbeiten und der Flug war ihm einfach zu lang.

Ja, seinen Herzensweg zu gehen, heißt manchmal auch, wirklich zu sich selbst zu stehen. Auch wenn es bedeutet, dass du zur gleichen Zeit glücklich und traurig bist. Weil dir jemand anders fehlt.

 

 

KAUAI wir kommen!

Endlich war es soweit: Am Tag darauf saßen wir tatsächlich im Flieger nach Kauai. Lauschten der sanften Ukulele-Musik aus den Lautsprecherboxen und genossen die lockere Atmosphäre der bunt-geblühtem Cabin-Crew.

Als wir zur Landung ansetzten konnte ich meine Tränen nicht länger zurückhalten. Es floß einfach aus mir heraus. Es fühlte sich so an, als wäre ich zu Hause angekommen. Home. Inside and outside …

FORTSETZUNG FOLGT

Hawaii? Hawaii!

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(Dies ist Teil 1 meines Blogs über Hawaii. Hier findest du Teil 2. Hier Teil 3.)

Puh, es fällt mir schwer, das alles aufzuschreiben. Hol dir am besten schon einmal einen Tee oder Kaffee und mach es dir gemütlich …

Alles begann im Jahr 2004. Mein damaliger Freund wollte unbedingt nach Hawaii. Er hatte sich für die Ironman World Championchips qualifiziert. Begeistert war ich nicht, denn Hawaii war und ist sehr teuer. Und damals war ich noch Studentin und hatte nicht viel Geld. Also hat er kurzerhand sein Motorrad verkauft und mich mitgenommen. Was für ein Geschenk. Was für eine Reise. Wofür ich ihm so unendlich dankbar bin. Ich habe sogar einen kleinen Film daraus gemacht. Als hätte ich damals schon geahnt, dass ich 14 Jahre später wieder zurückkehren werde, war die letzte Aufnahme in Kauai folgendes Gebilde aus Steinen und Buchstaben nahe des Flughafens: Mahalo – Until we meet again.

Wieder zu Hause wollte irgendwas in mir wieder dahin. Jedoch nicht nach Kauai, sondern nach Big Island, wo die WM jährlich statt findet. Ich wollte unbedingt dort starten und habe es drei Jahre hintereinander versucht mich bei verschiedenen Ironman Rennen zu qualifizieren. Ohne Erfolg. Irgendwas wollte nicht, dass ich dort an den Start gehe. Irgendwann hatte ich den Wunsch auf die Seite gelegt … und trotzdem immer wieder gemerkt, wie es in mir arbeitet …

In mir war tief der Glaubenssatz verankert, dass ich mich für Hawaii qualifizieren müsste. Ich war nicht in der Lage, mir selbst zu erlauben, dort einfach so hinzufliegen. Ohne, es mir vorher „verdienen“ zu müssen.

12 Jahre später …

Eines der härtesten Jahres meines Lebens war das Jahr 2016. Mein Mann und ich waren getrennt und ich wollte nur noch eines: Weg hier. Nur für mich sein. Es standen zwei Ziele zu Auswahl: Hawaii oder der spanische Jakobsweg. Da ich in meiner damaligen Festanstellung nicht mehr ausreichend Urlaub für Beides hatte, wählte ich den Camino und schob Hawaii auf das Jahr 2017.

Ein Jahr später …

Ich weiß nicht mehr genau, wie ich darauf kam. Aber ich weiß noch genau, wie ich vor meinem Laptop saß und eine Schamanische Ausbildung auf Hawaii entdeckte. Mein Herz pochte so laut und ich verglich sofort den Zeitraum mit meinem Terminkalender. Genau in der Woche wäre es möglich gewesen. An- und Abreise nicht eingerechnet. Mein Verstand sagte, ob ich wohl völlig wahnsinnig sei, für sechs Tage nach Hawaii fliegen zu wollen. Plötzlich schossen mir Tränen in die Augen. Vielleicht weil ich wusste, dass ich immer noch so gerne dahin wollte. Aber es noch einmal verschieben musste. Ich war mir auch gar nicht mehr sicher, auf welche Insel ich wollte. War es wirklich Big Island? Ich bat mein Unterbewusstsein, mir deutliche Zeichen in meine Träume zu schicken, damit ich weiß wohin es gehen soll.

Gesagt getan. Und die Bilder kamen nicht nur beim Schlafen, sondern auch im Fernsehen: Eine Dokumentation über Kauai. Du musst wissen, dass ich so gut wie nie den Fernseher einschalte. Bis auf diesen einem Abend im Allgäu. Der Vorabend vor meinem großen Fototermin bei Katharina Kraus von seelenportraits.com für meine neue Website … die unbedingt auf ihre Startseite die Worte „Aloha & Namasté“ wollte …

Wenige Wochen später nahm ich an einer Fortbildung zum Thema „Thai Yoga & Schamanismus“ mit dem wunderbaren Tobias Frank und der wundervollen Jennie Appel teil. Was für ein Erlebnis. Vor allem die schamanischen Trommelreisen: In die Anderswelt, zum Krafttier, zum Lehrer und Antworten auf Fragen, die uns gerade beschäftigen. Ich erlebte gerade einen ziemlichen Umbruch in meinem Leben und wollte wissen, was die nächsten Schritte sind. Meine Frage war somit: „Was sind die nächsten Schritte?“

Ich schloss meine Augen und Jennie begann zu trommeln. Zack. Ich war mittendrin in meiner Bilderwelt. Ich flog über grüne Berge. Und ich kannte diese so besonderen Formen sofort wieder: Es war Kauai. In dem Moment bin ich so in Tränen ausgebrochen, dass Jennie mir ein Taschentuch reichen musste. Nein, es war mir gar nicht peinlich vor allen anderen so sehr weinen zu müssen, aber ich konnte es einfach nicht zurück halten. Es ging nicht. Es wollte raus. Diese Reise wollte endlich gemacht werden.

Wieder zu Hause angekommen setzte ich mich an meinem Laptop und begann nach geführten Reisen zu recherchieren. Aber irgendwie sagte mir nichts davon so richtig zu. Ich war mir auch nicht sicher, ob ich alleine fliegen werde oder mit jemand anders …

Ein paar Tage später kam mir meine Freundin Helena in den Sinn. Ich kann dir nicht sagen warum. Wir kennen uns zwar schon ewig, waren aber nie zusammen im Urlaub. Kurzerhand fragte ich sie. Und tatsächlich. Sie wollte auch dahin. Mein Gefühl war richtig. Wow. Wir wollten beide das Gleiche. Eine Reise der Heilung. Sie wollte nach Oahu und ich nach Kauai. Als sie von Pearl Harbor erzählte, wusste ich sofort, dass ich da auch hin musste. Warum auch immer. Weißt du, mittlerweile hinterfrage ich meine  Intuition nicht mehr großartig. Ich tue es einfach. Das Leben wird schon wissen warum.

In der Zwischenzeit hatte mir meine Freundin Cornelia einen Newsletter weitergeleitet von der „Liebesrevolution“ von Sandra und Robert Hornsteiner. Dieser ging um Hawaii. Außerdem schickte sie mir einen Link mit auf die Website von „Touch Kauai“, die u.a. auch Reisen anbieten. Da fiel es mir wieder ein: Ich hatte die Besitzer Katharina und Enrico von Touch Kauai schon einmal gesehen – und zwar knapp vor einem Jahr bei dem Online-Kongress zur „Liebesrevolution“! Das war für mich kein Zufall. Also schrieb ich Katharina an.

Witzigerweise war in meinem Kalender nur eine längere Lücke in den nächsten Monaten: 12 Tage über meinen Geburtstag. Der Rest war voll mit Workshops und Yogatherapie-Ausbildung. Ob Katharina und Enrico da überhaupt noch was frei hatten? Es waren ja nur noch gute zwei Monate bis dahin …

Als die Antwort von Katharina kam, fiel mir ein Stein vom Herzen. Genau in dieser Zeit hatten sie wieder Kapazitäten, weil eine langjährige Reisegruppe diesmal im August, anstelle im Februar kam. Danke, danke, danke. Es sollte so sein.

So buchten wir ein sehr persönliches Paket mit Lomi Lomi Massage, Crystal Healing und ein Halbtagesausflug an meinem Geburtstag. Auch für Oahu war alles über AirBnB gebucht – bis plötzlich der Host, der so nahe an Pearl Harbor war, absagte und wir keine Übernachtungsmöglichkeit mehr hatten …

Hier gehts zu Teil 2

Neueröffnung – Bildergalerie

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