„Die Erde braucht uns nicht, aber wir brauchen die Erde.“

Ich finde dieses Zitat sehr wahr. Die Erde gibt es seit ca. 4,6 Milliarden Jahren. Den Frühmenschen seit ungefähr 2,8 Millionen Jahren.

Das heißt, wir machen gerade mal 0,06 Prozent der Geschichte unseres Planeten aus.

Und haben es schon geschafft diesen so zu schröpfen, dass er gerade keine Chance mehr hat sich davon zu erholen – wir verbrauchen 60% mehr Ressourcen als nachwachsen können.

 


Hast du auch ein ♥ für MutterERDE?

Als Mensch ist es meine Mitverantwortung, dass ich respektvoll und bewusst mit den Ressourcen von MutterErde umgehe, die meine Lebensgrundlage sind.

Ich liebe die Natur und bin jedesmal dankbar, wenn ich in ihr zurückziehen und auftanken kann.

Ich liebe es, durch den Wald zu laufen oder mit dem Rad da zu fahren, wo möglichst wenig Autos sind.

Ich liebe den Rothsee – zum Schwimmen oder einfach nur zum Dasitzen und auf das beruhigende Wasser zu schauen.

Ich liebe gutes und nahrhaftes Essen, hochwertiges Trinkwasser und saubere Luft. Und ich liebe Tiere.

Unser Hund Emma ist meine tägliche Therapeutin und ich würde niemals wollen, dass ihr jemand ein Haar krümmt. Und nur weil man die andere Tiere nicht kennt, heißt das nicht, dass sie weniger wert sind.

Ich glaube, vielen Menschen ist gar nicht bewusst, welche Macht sie haben, etwas verändern zu können und welchen entscheidenden Einfluss ihr Konsumverhalten hat.

 

 

Gewusst?

    • 1,5 Tonnen Rohmaterial werden benötigt, um einen Desktop PC herzustellen. Viele Rohstoffe für unsere digitalen Alltagsbegleiter kommen aus Entwicklungsländern und Krisenregionen der Dritten Welt, z.B. aus dem Kongo. Die Rebellen betreiben dort Mienen und der Gewinn wandert in die Kriegsführung. Sklaverei und Kinderarbeit sind an der Tagesordnung – oder die Kinder müssen als Soldaten herhalten.
    • Auf einen Quadratkilometer Meer kommen ca. 13.000 Plastikteilchen. Plastik macht 50% des Mülls im Ozean aus. Von 200 bis 250 Tonnen Plastik, die jährlich produziert werden, landen zwischen sechs und 26 Millionen im Meer. 100.000 Meeressäuger und eine Million Seevögel sterben jährlich daran. Mikroplastik kann im Trinkwasser nachgewissen werden, ebenso in Lebensmitteln wie Honig, Milch, Nordsee-Fischen und Langusten. In vielen Kosmetikprodukten kann Mikroplastik enthalten sein, z.B. in Mascara, Lippenstiften, Duschgels, Rasierschaum und Shampoos, Sonnencreme etc.
    • Die Weltbevölkerung erschafft jeden Tag 3,5 Millionen Tonnen Müll, der auf Müllautos verteilt einen Zug von 2.916 Kilometer ausmachen würde.
    • Drei Milliarden Kaffeekapseln verbrauchen alleine die Deutschen im Jahr und die meisten schmeißen sie nach Verbrauch in den Restmüll, obwohl es in den gelben Sack gehört.
    • Der Hauptgrund für das Bienensterben sind die Pestizide, die wie Nervengift wirken. Würde es keinen Bienen mehr geben, wären wir nach vier Jahren ausgestorben. Keine Bienen. Keine Bestäubung. Keine Pflanzen. Keine Tiere. Keine Menschen.
    • Die größte Bedrohung für den Amazonas Regenwald ist der Sojaanbau, nicht nur als Menschennahrung, sondern auch als Futtermittel für die Fleischindustrie.
    • 8% des weltweiten Wasserverbrauchs wandern in die Tierzucht!
      Sieben Rinder produzieren soviel Treibhausgase wie ein Auto, das 4.37 Mal um die Erde fährt.
    • 100 Millionen Tiere sterben jährlich für die Pelzindustrie, neben Füchsen und Nerzen, werden Millionen von Hunden, Katzen, Bibern, Chinchillas und Kaninchen verarbeitet. Um das Fell nicht zu beschämen sterben die Tiere durch Elektroschock, Vergasung oder Gift, sie werden totgeschlagen oder in kochendes Wasser geworden und dort lebendig gehäutet. Und Kunstpelz kann auch Echtpelz sein, da dieser am Markt günstig angeboten wird. Derzeit gibt es kein verlässliches Siegel.

 

 


So kannst du helfen

Weißt du, ich bin bestimmt nicht perfekt. Ich habe ein Auto, fliege gerne mal in den Urlaub und bin keine fanatische Veganerin.

Aber ich bemühe mich jeden Tag, darauf zu achten, dass ich meinen Heimatplaneten so gut es geht mit Wertschätzung und Dankbarkeit behandle.

Und das schließt für mich alles ein: Wasser, Strom, Einkaufen, Fortbewegung, Mülltrennung, Ernährung etc.

Wenn jede/r etwas rücksichtsvoller wäre, dann hätte die Erde eine Chance sich zu erholen. Und unsere Kinder und Kindeskinder hätten einen Planeten auf dem sie gesund und glücklich aufwachsen können.

Und wie sagte Buddha so schön: All starts with you. Alles beginnt mit dir. Du bist der Schlüssel zu allem.

 

Diese einfachen Dinge kann man ganz leicht in den Alltag einbauen:

  1. Wäsche bei 40 statt 60 Grad waschen – reduziert die CO2-Bilanz um 45%, 30 Grad anstelle 40 Grad um 40% und auf Wäschetrockner ganz verzichten – das spart auch eine Menge Geld für Strom.
  2. Koche heißes Wasser mit dem Wasserkocher vor, geht auch viel schneller (außer bei großen Wassermengen, da ist der Energieverlust durch das Umkippen zu groß).
  3. Verzichte auf das Vorheizen im Backofen, das spart ca. 20% Strom, auch wenn es ein wenig länger dauert.
  4. Nimm keine neuen Plastiktüten beim Einkaufen, bring deine eigene Tüte mit.
  5. Schalte PC-Monitore ab, oft bleiben sie im Büro an, sogar über das Wochenende oder im Urlaub.
  6. Filterkaffee anstelle Kaffeekapseln – und für frisch gemahlene Kaffeebohnen gibt es Kaffeemühlen (auch elektrisch) – auch gebraucht.
  7. Nutze dein Handy so viele Jahre wie es geht. Und falls es mal kaputt geht, helfen Repaircafés gerne weiter.
  8. Coffee to go-Becher selbst mitbringen – und wenn du ihn nicht dabei hast, wenigstens das Plastik obendrauf weggelassen.
  9. Beim Obst- und Gemüseeinkauf das Gut nicht extra in Plastiktüten verpacken, sondern mit ihrer natürlichen Schutzhülle in mitnehmen.
  10. Nichts kaufen, was kleinteilig verpackt ist, z.B. viele Süßigkeiten.
  11. Kleidung Secondhand kaufen, z.B. bei Kleiderkreisel oder mit Freunden und Kollegen tauschen – was echt Spaß macht!
  12. Bücher Secondhand kaufen oder bei Buch7 – damit kannst du Gutes tun!
  13. Waschmittel, Zahnpasta und Deo selber machen – spart Verpackung, Geld und geht ratzfatz.
  14. Verzichte auf nektarleere Pflanzen wie Geranien, Dahlien oder Margariten. Verwende lieber Insektenfreundliche wie Thymian, Schnittlauch-Arten, Salbei und Lavendel – so kannst du sie sogar noch essen oder für Tees verwenden.
  15. Bestelle Kataloge und Zeitschriften ab, die überflüssig sind, weil sie sowieso im Müll landen. Versehe deinen Briefkasten mit „Keine Werbung bitte“.
  16. Drucker weniger aus, vor allem für Meetings. Nicht jeder braucht einen Ausdruck – und nutze bedrucktes Papier als Schmierzettel erneut.
  17. Verpacke Geschenke mit übrigen Zeitungspapier oder manchmal genügt auch eine Schleife :-)
  18. Kaufe vermehrt regionale Lebensmittel und schau, wann was geerntet wird
  19. Schau beim Einkauf auf das Etikett, was da wirklich drin ist und wo kommt es her? Hier findest du eine Liste vom Bund, wo z.B. Mikroplastik drin ist.
  20. Frag dich immer, ob du das wirklich brauchst, was du kaufen willst. Ich frage mich das bei jedem Einkauf – denn irgendwann wird auch das Müll sein.


Danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast, den Text zu lesen!

Von Erdenmensch zu Erdenmensch

Doris ♥

 


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