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Neueröffnung – Bildergalerie

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Ich habe gekündigt

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Ja, ich habe es getan. Und ich habe es mir wirklich nicht leicht gemacht. Doch manchmal muss man eine finale Entscheidung treffen. Auch meine Freundin und Mitautorin Steffie hat ihrem Job in der Klinik „Adieu“ gesagt.

Ich kann dir sagen, die letzten Monate waren für uns nicht leicht. Und vielleicht stehst du auch gerade vor einer beruflichen Veränderung.

Im heutigen Blogartikel erfährst du, was unsere zentralen Fragen zur Entscheidungsfindung waren, wie wichtig es ist, auf die Signale deines Körpers zu hören und wie es uns jetzt damit geht. Möge der Artikel dich inspirieren und unterstützen, egal, wo du gerade stehst.

Doch zuerst ein paar Fragen an Dich:

  • Liebst du den Job, den du machst von ganzem Herzen?
  • Würdest du ihn auch tun, wenn du keinen Cent dafür bekommen würdest?
  • Stell dir vor, jemand überweist dir jeden Monat bis an dein Lebensende 10.000 Euro – würdest du den Job dann immer noch machen?

Sei dabei bitte gnadenlos ehrlich zu dir selbst.

Nehmen wir als Beispiel diesen Magieletter: Ich bekomme keinen Cent dafür. Ich liebe es, ihn zu gestalten (auch wenn mich die Technik manchmal nervt ;-). Wenn mir jemand 10.000 Euro geben würde, würde ich nicht mit schreiben aufhören. Auch nicht mit all den anderen Dingen, die ich so sehr liebe, wie Workshops geben oder Menschen helfen.

Weißt du, die letzten Monate waren für Steffie und mich nicht einfach. Wir arbeiten seit fast einem Jahr an unserem Buch. Investieren sehr viel Zeit darin, etwas auf dieser Erde zu bewegen, mitzugestalten und unsere Ideen umzusetzen. Bisher sind wir damit finanziell nicht steinreich geworden. Mit unseren Teilzeit-Jobs hatten wir eine sehr sichere Arbeitsstelle und ein gutes geregeltes Einkommen, mit tollen Kollegen.

Im Grunde eine gute Sache.

Und doch ging es uns körperlich und mental zeitweise überhaupt nicht gut. Steffie hatte häufig Magenbeschwerden, ich Kopfschmerzen. Spannenderweise immer nur dann, wenn wir in die Arbeit mussten. Vor allem am Wochenbeginn.

Kennst du das ?

Ich kenne mittlerweile einige, die ähnliche Phänomene haben. Unser Körper gibt uns so oft Signale. Nur meistens nehmen wir sie gar nicht mehr wahr oder ignorieren sie.

Da Steffie und ich sehr feinfühlig sind, konnten wir das nicht mehr ignorieren. Hinzu kam diese Sehnsucht nach Freiheit, Eigengestaltung und Selbstentfaltung.

Steffies Traum war es schon immer, in einem Café zu arbeiten und Yoga zu geben. Alles, was sie davon abhielt, war ihre eigene Angst. Die Angst davor, einen gut bezahlten und sicheren Job aufzugeben – für Tätigkeiten, die viel weniger Geld einbringen und nicht beständig sind. Yogakurse sind völlig unterbezahlt und ebenso wenig ein guter Einkommens-Garant.

Ich hatte schon immer einen sehr starken Freiheitsdrang und kann mich noch gut an meine Studienzeit erinnern. Ich habe es so sehr geliebt, die Chefin über meinen Tag zu sein, das zu lernen, was mich wirklich interessiert und dabei noch genug Zeit für mein Training zu haben. Aber Selbständigkeit kam für mich nie in Frage, weil ich viel zu große Panik vor der finanziellen Unsicherheit hatte. Als gebranntes Kind von einem selbständigen Vater und Expartner hatte ich gelernt, dass Selbständigkeit nur Stress und bedeutet und obendrein die Gesundheit gefährdet. Ich hatte mir geschworen, dass ich das nie machen werde.

Ja, sag niemals nie.

Der Loslösprozess bei Steffie und mir, war ein Langer, Hartnäckiger und vor allem Zweifelnder. Tausend Emotionen, Fragen, Bedenken und Tränen. Und trotz all dieser übermächtig scheinenden Ängste war eine Kraft soviel stärker: Unser Herz.

Es hat uns gerüttelt und geschüttelt und fast angeschrien: Hör damit auf Dinge zu tun, die du gar nicht mehr wirklich tun willst, auch wenn sie im Moment sehr bequem sind – lass das endlich los!

Wir haben losgelassen.

Sind einfach gesprungen.

In ein neues Leben.

Nie werde ich den Moment vergessen, als ich Steffie das erste Mal dabei beobachtet habe, mit welcher Liebe sie ihre Kundinnen und Kunden im Café bedient. Mich hat das so sehr berührt und gleichzeitig so glücklich gemacht. Einfach weil SIE damit glücklich ist. Glück ist ansteckend, wenn Menschen auf ihrem Herzensweg sind. Überzeuge dich auf dem unterem Foto selbst.

 

Für mich gab es im Grunde genug Hinweisschilder für meinen Weg. Letztendlich kamen die letzten sanften „Schubser“ u.a von meinem Mann. Und ich bin ihm unendlich dankbar, dass er mittlerweile so sehr an mich glaubt und mich unterstützt.

Die letzten Tage vor meinem Kündigungsschreiben waren ebenso sehr richtungsweisend: In einer Meditation sagte eine sehr klare Stimme in mir „Spring, spring endlich!“. Sie war so laut und deutlich, dass ich fast erschrocken bin.

An dem Tag, an dem ich das Schreiben aufsetzte sagte ich zum Universum „Gib mir bitte eine Zeichen.“ Als ich dann unter der Dusche stand kam immer lauter das Wort „Freiheit“ in meinen Kopf. Es war so intensiv, dass ich es schon fast aus mir herausschreien musste.

Also setzte ich mich an meinem Computer. Zuletzt erblickte ich noch den aktuellen Facebook-Post meines Thai-Yoga-Ausbilders Tobias Frank, der schrieb „Tu jeden Tag etwas, wovor du Angst hast.“ Und ich tippte.

Du fragst dich jetzt vielleicht, ob wir unsere Entscheidungen schon bereut haben.

Steffie sagte neulich: „Ich weiß, dass ich viel weniger Geld bekomme, als vorher. Aber das ist mir so egal. Es macht mir soviel Spaß, was ich tue. Das Leben ist so genial.“

Ich persönlich bin sehr dankbar, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Ich liebe alle meine Projekte und die Dinge, die auf mich zu kommen. Und dass ich mehr und mehr das Leben leben kann, dass ich von Herzen gerne leben möchte. Diese Gefühle von Dankbarkeit, Vorfreude und Freiheit möchte ich für kein Geld der Welt mehr eintauschen.

Alles Gute für deine Entscheidungen,

 

 

 

P.S. Wenn du dich dabei unterstützen lassen möchtest bin ich gerne an deiner Seite. Schreib mir einfach.

 

„Du kannst nicht gewinnen, wenn du nicht spielst“

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Vor ein paar Jahren, während meiner MentalCoach Ausbildung, sagte mein Ausbilder und Coach Peter: „Du hast die Wahl, ob du am Spielfeldrand stehen oder, ob du mitspielen möchtest.“ Irgendwie hat mir das Angst gemacht. Es hat mich an Völkerball in der Schule erinnert. Ich war immer froh, wenn ich außen stand. Ballspiele waren gar nicht meins. So konnte ich nicht Gefahr laufen, „abgeschossen“ zu werden …

Ungefähr 1,5 Jahre später hatte ich ein sehr intensives Gespräch mit meiner liebsten Trainerkollegin Marion, die der Auslöser dafür war, dass ich die MentalCoach Ausbildung machte. (Danke Marion!) Jedenfalls sagte sie ein paar Dinge, die mich sehr lange beschäftigt hatten. Sie meinte, dass Leben sei nur ein Spiel und es ginge nicht darum, irgendwo hinzukommen, weil du schon da bist. Es ist egal, ob man scheitert oder nicht. Es ginge nur darum, zu spielen und Freude daran zu haben – natürlich auch am gewinnen.

Wie? Ein Spiel?

Diese Aussage hat heftigen Widerstand in mir ausgelöst. Schließlich wollte ich ja immer wohin. Ziele erreichen. Bloß nicht scheitern. Aufgaben abhaken. Um wieder 1.000 neue Pläne zu schmieden. Deshalb hat mir meine Freundin Kathrin zu meinem 29. Geburtstag eine Karte mit einem Zitat von John Lennon geschenkt: „Leben ist das was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden.

Nach dem Gespräch mit Marion vergingen ein paar Monate. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich auf dem Sofa saß und durchs Fernsehprogramm zappte. Ich war ziemlich am Ende, weil ich sehr unter der Trennung zwischen meinem Mann und mir litt – und mir Vorwürfe machte, weil ich den Stein ins rollen brachte. Auch wenn ich jetzt weiß, dass wir einfach eine Auszeit brauchten. Damals konnte ich den Gewinn noch nicht erkennen.

In einem Sender ging gerade ein Film los, der mich total fesselte. Irgendwas sagte: „Schau dir diesen Film an.“ Trotz meiner Trauer und meiner Zweifel, ob es richtig war, auf mein Herz zu hören, gab mir dieser Film soviel Kraft. Er war für mich irgendwie magisch. Vor allem das Hauptzitat des Films: „Wie Bagger einmal sagte, dieses Spiel kann man nicht gewinnen, nur spielen. Und so spiele ich. Immer weiter. Ich spiel‘ für die Momente die noch kommen. Auf der Suche nach meinem Feld.“ Der Film hieß „Die Legende des Bagger Vance“ mit Will Smith.

Wow.

Hatte nicht ein paar Wochen vorher jemand zu mir gesagt, dass er den Eindruck hat, dass ich noch auf der Suche bin? Auf der Suche nach meinem Feld … doch, was ist mein Feld?

Ein paar Monate später, mein Mann und ich waren wieder zusammen, war ich alleine auf dem Jakobsweg unterwegs. Und wie ich das so aus dem Leistungssport kannte, hatte ich natürlich einen Etappenplan mit genauen Kilometerangaben. Mit einem klaren Ziel vor Augen: Santiago. Und wenn es gut läuft, bis ans Meer. Doch der Jakobsweg machte mir einen Strich durch meine fixen Pläne. Nach ein paar Tagen konnte ich einfach nicht mehr in den Wanderschuhen laufen und das Leben zwang mich dazu, nicht mehr linear abzuhaken, sondern zu pausieren und mir dann das rauszupicken, worauf ich mich am meisten gefreut hatte: Bergwandern zum Cruz de Hierro.

Witzigerweise hatte ich ein paar Tage vorher Nicole kennengelernt, die eine Doktorarbeit über das Scheitern schrieb. Das Puzzle setzte sich mehr und mehr zusammen …

Als ich wieder zu Hause war, kam irgendwann in mir so eine Spielelust hoch. Im SPIEL des Lebens mitzumischen, mitzuspielen. Mitten rein in Völkerball. Ohne Angst davor, „abgeschossen“ zu werden. Es war ein Gefühl von völliger Freude am Ausprobieren, egal wo es hinführt, egal, ob ich gewinne oder nicht – nur um zu erfahren, wie es sich anfühlt. Sich selbst zu erfahren, zu erLEBEN. Um neue Erkenntnisse zu GEWINNEN und daran wachsen zu können. War es das was Marion meinte?

Wieder ein paar Monate später, schenkte mir mein Mann zu meinem 41. Geburtstag ein Postkartenset von Hermann Scherer mit 200 Zitat-Inspirationen. Eine Karte mit folgendem Zitat sprang mich sofort an: „Wenn du gewinnen willst, musst du spielen.“

So schließt sich der Kreis.

1,5 Jahre später nach dem Gespräch mit Marion hatte ich begriffen, was sie meinte. Ich hätte noch so lange darüber Hirnen können. Ich brauchte die Erfahrungen, um fühlen zu können, was die Essenz hinter ihrer Aussage war. Denn vieles kann sich der Kopf gar nicht verSTEHEN. Es braucht für Wachstum einfach BEWEGUNG. Auch wenn es schmerzvoll ist.

Natürlich habe ich immer noch Momente, wo ich lieber am Spielfeldrand stehen würde, weil es dort einfach sicherer und bequemer ist. Doch wie heißt es so schön in einem anderen Zitat: „Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher vor dem Sturm. Aber dafür ist es nicht gebaut.“

Mein Feld

Ich schulde dir noch eine Antwort auf die Frage, was mein Feld ist. Weißt du, ich liebe es, wenn ich „Hinweisschilder“ für mein Leben bekomme. Diese kleinen magischen Zeichen, die wir im Alltag manchmal übersehen. Die uns führen und leiten. Die wollen, dass es uns gut geht. Dass wir uns das Leben leichter machen. Dass wir spielerisch rangehen und Freude daran haben.

Vor einer Woche ca. saß ich im Auto. Mich beschäftige wieder die Frage, was meine AufGABE auf dieser Erde ist und bat das Universum um eine Antwort. Die kam prompt. Ich überholte ein schwarzes Auto. Es hatte folgende Buchstaben nach dem Ort: DK. Meine Initialen. Nebendran stand „Caddy“.

Ein Caddy ist jemand, der den Golfspieler auf seinen Spielfeldern begleitet. Ein Helfer an der Seite auf diesem riesengroßen Spielfeld voller Möglichkeiten. Voller Auf und Abs in der Hügellandschaft. Der Ball fliegt und fällt. Voller Gefahren, in die der Ball reinfallen könnte. Wie Wasser oder hohe Büsche. Doch das Spiel geht weiter. Bis zum letzten Abschlag. Bis er ins Ziel rollt. Und wenn er nicht das Spiel gewonnen hat, dann trotzdem so viele Erkenntnisse auf dem Weg dorthin. Der Gewinn ist relativ. Vielleicht gewinnt er beim nächsten Mal. Denn: Nur, wenn du spielst, kannst du auch gewinnen.

Und nun zu dir: Ich möchte dir eine Frage stellen, die nur du selbst beantworten kannst. Vielleicht nicht jetzt. Vielleicht kennst du die Antwort schon: Was ist dein Feld im magischen Spiel des Lebens?

Gib deiner Antwort PHANTASIEvollen FREIraum. Und falls keine Antwort kommt. Dann frage doch einmal die magischen Zeichen am Wegesrand ♥

Verwirkliche deinen Traum!

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IMG_14Silke Adler hat es getan: Sie hat ihren Job für eine Weltreise gekündigt und gerade am letzten Tag dieser Reise bekommt Sie die Inspiration für Ihren Traumjob: ein eigenes Floating Studio zusammen mit ihrem Geschäftspartner. Als Entspannungsfreak musste ich das selbst ausprobieren, bin glatt eingepennt :-) Und natürlich ist es mir sehr wichtig, solche Menschen wie Silke zu unterstützen, die den Mut haben, ihre Träume zu leben – und habe sie gleich befragt:

Wie bist du darauf gekommen ein Floating Studio mit deinem Geschäftspartner zu eröffnen?

Silke: Wir haben eine Weltreise ein halbes Jahr lang gemacht und waren am Ende in einem Meditationsretreat in Thailand. Am letzten Tag hat der Lehrer erwähnt, dass es ein Medium gibt, wo man ohne jahrelange Meditationsübung leicht in einen meditativen Zustand kommen kann – Floating. Nach vielen Recherchen und mehrmaligem Ausprobieren sind wir davon mehr als überzeugt gewesen. Außerdem gab es das im Kreis Nürnberg, Fürth und Erlangen noch nicht, sodass wir anstatt das nur für uns privat zu installieren es allen Menschen ermöglichen wollten und so entstand die business Idee. Unsere vorherigen Berufe als BWLerin und Rechtsanwalt haben uns bei der Selbstständigkeit natürlich gut geholfen.

Wie war der Weg bis hierher?

Silke: Wir haben vor einem halben Jahr eröffnet. Die passenden Räumlichkeiten zu finden und der ganze aufwendige Umbau mit der vielen Technik war schon sehr anstrengend,. Aber es hat sich alles gelohnt und ist glücklicherweise so geworden, wie wir uns das vorgestellt haben.

Was würdest du genauso wieder machen und was anders?

Silke: Bisher bereuen wir nichts! :-) Die Selbständigkeit ist das Richtige für uns und das Produkt bzw. die Dienstleistung ist auch toll mit den vielen verschiedenen Wirkweisen.

Selbständigkeit hat viele Vorteile, birgt jedoch auch ein gewisses Risiko. Was war der Grund, warum du Selbständig sein wolltest?

Silke: Früher hat man mich immer gewarnt, dass das zu risikoreich und anstrengend ist, man hat nie frei usw. Da ist schon etwas Wahres dran, man ist mindestens in Gedanken immer im Geschäft. Aber ich war jahrelang angestellt und hab in jeder Position sehr eng mit der Geschäftsleitung zusammengearbeitet, sodass ich eine sehr gute Vorbereitung und weitgehende Einblick in ein Unternehmen hatte. Unsere beiden Väter sind auch selbstständig, d.h. wir kennen das schon ein bisschen. Trotzdem ist es ein riesen Schritt und natürlich gab es Nächte, wo ich vor Sorgen kein Auge zugemacht habe. Aber mit Zuversicht und Vertrauen in sich und das Leben sowie der Überzeugung vom Geschäftszweck überwiegt die Erfüllung auf jeden Fall. Und mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt, dass man flexibel und offen bleiben muss, wenn mal was nicht nach Plan läuft. Und das passiert! ;-)

Du interessierst dich auch für mentales Training und ganzheitliche Gesundheit. Wie hat es dir dabei geholfenIMG_18 deinen Weg zu gehen und deinen Traum zu leben?

Silke: Ich glaube generell unsere Weltanschauung und unser persönlicher Weg mit der Beschäftigung mit Meditation, Yoga Philosophie, Entspannung und körperlicher & geistiger Gesundheit hat uns geöffnet für das Thema Floating und uns dahin geführt. Floating kann auf so vielen Ebenen helfen. Es versetzt den Körper und das Gehirn in einen entspannten und regenerativen Zustand und verhilft den Menschen zu besserer Gesundheit und mentaler Kraft, es hilft gegen Schmerzen und Hautkrankheiten, und wirkt gegen stressbedingte Krankheiten vorbeugend. Auch Sportler haben große Vorteile durch Floating, z.B. hilft es gegen Muskelkater, weil es den Laktatabbau fördert, dient als Visualisierungsmedium, bei Schmerzen, verspannten Muskeln, Verletzungen und einfach zur Regeneration und Steigerung der Leistungsfähigkeit.

Was hast du für Tipps für andere, die auch tolle Ideen haben, sich aber nicht trauen, diese in die Tat umzusetzen?

Silke: Naja es braucht schon Mut! Es hilft sehr, dass wir zu zweit sind und uns gegenseitig unterstützen und motivieren können. Außerdem muss man flexibel sein und wenn die Business-Idee kostenintensiv ist, muss man sich auch trauen zu investieren. Aber wenn man von seiner Idee und dem Konzept komplett überzeugt ist und es richtig und in jede Richtung durchdacht hat und es wirklich will, kann eigentlich nichts schief gehen. Und selbst wenn, gibt es immer Möglichkeiten, Mittel und Wege. Man muss dann eben umdenken und nicht gleich in eine Angststarre verfallen. Alles ist möglich!

Was wünschst du dir für dich und deine Zukunft?

Silke: Dass wir weiterhin vielen Menschen helfen können! Wir haben ja auch eine Masseurin und einen Physio- und Schmerztherapeuten & Gesundheitscoach im Team. Wir alle ziehen an einem Strang und versuchen den Menschen zu guter Gesundheit zu verhelfen. Für mich persönlich wünsche ich mir ebenso, dass ich gesund bleibe, denn ohne Gesundheit ist alles nichts! ;-)

Vielen Dank, Silke, für die tolle Erfahrung und deine Zeit!

Bildquelle: augenblickeundmehr.de , Jana Simon Fotografie

Lebe dein Potential!

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Motivation_mit_Doris_KesselSchöne drei Worte. Doch was verbirgt sich dahinter? Und was passiert, wenn ich das nicht tue? Wenn ich nicht lebe, was sich tatsächlich in mir verbirgt und unbedingt nach außen treten möchte? Das kann ich dir sagen: Du wirst immer das Gefühl haben, dass dir etwas fehlt. Du wirst niemals voll und ganz in deine wahre Kraft kommen. Vielleicht wirst du es irgendwann psychisch merken und letztlich auch physisch, weil dein Kopf unmittelbar mit deinem Körper verbunden ist. Gedanken sind Energie und erzeugen wiederum Emotionen. Und diese Energie und Emotionen müssen ja irgendwo hin. Wenn du sie unterdrückst, manifestieren sie sich logischerweise in deinem System.

Ich habe ganz lange unterdrückt, was wirklich in mir ist und ich arbeite jeden Tag an mir, um in die Tiefen meines Systems vorzudringen. Dabei entdecke ich immer neue Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass sich das in mir befindet. Und das ist nicht immer angenehm. Jedoch sind das auch wichtige Schritte, das alles zu erkennen, damit du es frei lassen kannst. Denn auch diese Dinge können dich davon abhalten, dein wahres Potential zu leben. Sie blockieren dich.

Nun stellst du dir vielleicht die Frage, was deine Potentiale sind. Da gibt es viele Möglichkeiten, das herauszufinden. Wenn du einen guten Zugang zu dir selbst hast, dann sind das die Dinge, die dir ein Leben lang immer mal wieder im Geist herumschwirren. Dinge, die du schon als Kind total gerne machen wolltest. Dinge, auf die du immer wieder sanft (oder unsanft) aufmerksam gemacht wirst. Und, um das zu erkennen, brauchst du einen sehr wachen, bewussten und offenen Geist.

Frage dich selbst:

  • Wenn ich alles Geld der Welt und keine Angst vor gar nichts hätte, was würde ich dann am allerliebsten tun?
  • Warum bin ich heute Morgen aufgestanden? Für was will ich wirklich leben?
  • Was soll mein persönliches Lebenswerk sein? Wie soll dafür meine Grabrede lauten?
  • Was gibt mir am allermeisten Energie? Wann bin ich im „Flow“ und vergesse alles um mich herum?
  • Was erfüllt mein Herz voll und ganz und macht mich endlos glücklich?

HERZ über Kopf – Gastbeitrag von Steffie Eckrich

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Wieder ein wunderbarer Gastbeitrag von meiner lieben Steffie.

Vielen Dank für die phantasievolle Beschreibung dessen, wie man mit Zetteln als „Bodenanker“ arbeiten kann, um sich seiner Ziele noch bewusster zu werden.

Herz_ueber_Kopf_Coaching_PhantasieEs ist ein Donnerstag Vormittag im Oktober. Auch wenn es mir gerade mehr als „spuky“ erscheint und mein Kopf, bevor ich beginne, schon in den Bewertungs-Erwartungs-Autopiloten-Modus schalten möchte, probiere ich es JETZT einfach mal aus.

Stell dir vor, du könntest die Straße von deinem Herzen zu deinem Kopf einfach kurzzeitig einmal abknipsen. Du nimmst nur noch die kreisrunden Bewegungen auf der Straße zu deine Herzen wahr. Du spürst und fühlst in dich hinein. Abgekoppelt von jeglichen Denken, von deinem inneren Kritiker, weg von dem ganzen „Mindfuck“. Nur DU und deine SINNE.

Ein Stift. Fünf Zettel.

Ich beginne auf jeden Zettel ein Wort zu schreiben, wo meine berufliche Zukunft hingehen soll. Drehe die beschrifteten Zettel um und mische sie durch. Völlig wahllos lege ich sie nacheinander auf den Boden und stelle mich dann barfuss auf jeden Einzelnen davon.

Ich blende alles um mich herum aus, lasse die Außenwelt draußen.

Dann schreibe ich auf jeden der Zettel meine Empfindungen.

Es ist wie ein kleiner SINNEsrausch – und mir fallen wieder Textpassagen von Andreas Bourani ein:

  • Was tut dir gut, wo gehörst du hin?
  • Weißt du, wo deine Wege sind?
  • Kannst du dich finden, so wie ein Kind, das nicht sucht, sondern beginnt?
  • Brauchst du ein Zeichen, ein kleines Licht?
  • Vielleicht einen Freund der mit dir spricht?
  • Brauchst du ein Wunder, das dich heilt?
  • Oder brauchst du einfach Zeit?
  • Wohin würdest du gern gehen?
  • Und was würdest du erzählen?
  • Vielleicht würd ich dich verstehen …

Als ich am Ende meiner Ich-stell-mich-dann-mal-auf-die-Zettel-Aktion war, die mein Kopf zu Beginn ziemlich blöd fand, als Doris mir den Tipp gab, kam Erstaunliches dabei heraus:

Auf Zettel Nummer 1 – da wird mir ganz kalt – wie ein Schauer – der mich durchfährt, ein „Unwohl-sein“ kommt in mir auf – ich drehe das Blatt um, zu lesen sind die Worte: Hospiz-Palliativstation

Auf Zettel Nummer 2 – verspüre ich ein Ohrensausen – das sich unangenehm in mir ausbreitet – ich drehe das Blatt um, zu lesen sind die Worte: Andere Intensivstation

Auf Zettel Nummer 3 – da kommt „NICHTS“ – ich drehe das Blatt um – zu lesen ist das Wort: Dialyse

Auf Zettel Nummer 4 – wird es unter meinen Füßen warm – ich drehe das Blatt um, zu lesen ist das Wort: Studium

Auf Zettel Nummer 5 – durchströmt mich ein ganz angenehmes-wohliges-Kribbeln, Vorfreude, mein Herz tanzt, es macht vor Aufregung einen kleinen-Hüpferer – es ist „wie zu Hause ankommen“ – ich drehe das Blatt um, zu lesen ist das Wort: Yogaausbildung

Andreas Bourani stimmt die letzten Worte seines Liedes „Was tut dir gut“ an. So, als würde er sie ganz alleine nur für mich singen: Und dann folgst du deiner Stimme, dich lenken nur noch deine Sinne.

Zeitsprung.

Ein halbes Jahr ist vergangen. Es ist ein Sonntagabend im März. Ich habe tatsächlich auf mein Herz, meinen inneren Taktgeber vertraut, der in jedem Moment meines Lebens für mich schlägt und kein besserer Ratgeber sein könnte, da er viel klüger ist als mein Verstand.

Auch, wenn es mir manchmal schwer fällt und ich immer wieder auf der Straße von meinem Herzen zu meinem Kopf unterwegs bin, anstatt den Aufzug nach unten zu meinen Füßen zu benutzen. Dorthin, wo ich mich erden und verwurzeln kann, damit ich mit beiden Beinen fest am Boden stehe.

Ich beginne Ende April meine Prana-Vinyasa-Flow-Yogaausbildung. Ich bin gespannt wohin mich diese Reise führt. Welche Fortbewegungsmittel ich dabei nutze und welche Richtungen ich einschlage.

Hinein in ein neues Abenteuer des Lebens. HERZ über Kopf.