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Die Mutmachgeschichte von Daniela: UrLIEBE

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“Eine meiner vielen Wege, die ich gehen durfte war der Verlust meines dritten Kindes im fünften Monat. Ich hatte meine zwei ersten Schwangerschaften schon mit viel Geduld und „Problemen“ geschafft. Aber die dritte Schwangerschaft war überhaupt nicht geplant, wobei das keine meiner Schwangerschaften war ;)

Ich erfuhr erst im dritten Monat, dass ich ein Kind in mir trage.

Das Leben ist einfach voller Wunder – nur sehen „muss“ man sie auch. Als ich nun wusste, dass ich schwanger war, freute ich mich zwar, aber ich durfte mein ganzes Leben wieder umdenken – u.a. umziehen …

Zwei Monate vergingen und es war fast alles gerichtet. Plötzlich ging es mir körperlich immer schlechter. Der Blutdruck stieg extrem an, die Schritte wurden immer schwerer und meinem Bauch ging es auch nicht wirklich gut. Nach der Untersuchung beim Arzt sagte er mir, dass ich ab sofort liegen muss und nicht mehr arbeiten darf. Ich sagte sofort meiner Chefin Bescheid, fuhr nach Hause und legte mich hin. Um 19:30 Uhr am Abend nahm ich die verordnete Tablette des Arztes.

Ungefähr 15 Minuten später musste ich so dringend auf die Toilette. Ich wusste, dass etwas nicht stimmte. Das Kind wollte raus. Aber viel zu früh. Ich rief meinen Mann und die Nachbarin – und sie dann den Notdienst.

So kam mein Sohn mit fünf Monaten auf die Welt. Zu Hause bei uns. Aber er war nicht überlebensfähig.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich mein Kind in meinen Händen hielt. Eingewickelt in ein Handtuch. Ganze 20 Minuten habe ich versucht, ihm

das Leben so warm und liebevoll wie möglich zu machen. Bis er durch seinen Mund ausatmete und “ging”.

Fünf Minuten später kam der Notarzt. Der Mann war so erschrocken, denn seine Frau hatte selbst schon vier Abgänge erlebt. Er hat mich hingelegt, meinen Sohn abgenabelt und mich ins Krankenhaus gebracht. All das hatte ich genauso bereits zweimal vorher geträumt. Ich wurde auf das, was geschehen würde, vorbereitet.

Und trotzdem, war es wie ein Schlag ins Gesicht.

Uns half jedoch sehr, dass wir im Krankenhaus nochmals Abschied von seinem kleinen Körper nehmen durften.

Nach einem kleinen Eingriff schlief ich im Krankenhaus, genauso mein Mann.

Sein Beistand half mit sehr, ebenso der meiner Mutte und meiner Familie. Aber am meisten konnte ich mir selbst helfen, indem ich täglich mit mir in Zwiesprache ging und meiner Trauer Ausdruck verlieh. Ich weinte und nahm Abschied von all den Gedanken, die man sich aufbaut, wenn man ein Kind bekommt.

Ich habe schlichtweg meine Umwelt beobachtet und wahrgenommen, was mit ihr passiert und was mit mir passiert, wenn ich Trauer zulasse. Weinen hilft beim Loslassen, nur verlieren sollte man sich darin nicht.

Es war dann immer weniger ein Verlust, als ein Geschenk, das ich erleben durfte. Ich durfte erfahren, was wirkliche Urliebe bedeutet. Zwischen Leben und Tod zur gleichen Zeit. Ich durfte spüren, dass es noch eine andere Welt gibt, die wir nicht sehen können. Sie aber dennoch da ist und wir immer mit dieser Welt in Kontakt sind.

Es war so wunderschön, zu hören und zu sehen, dass es Menschen berührt, was mir passiert ist – die zu diesem Zeitpunkt gar nichts mit mir zu tun hatten. Und was es mit der Welt macht, wenn ein Fötus aus dieser Welt in eine andere Welt geht …

Alles hat mich mehr und mehr auf meinen Weg gebracht, den ich heute gehe.”

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Die Mutmachgeschichte von Andrea: Kinderwunsch und Hochzeit sind tabu

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Andrea war nicht mehr glücklich in ihrer langjährigen Beziehung. Sie war es schon so lange nicht mehr. Im Grunde hatte sie sich bereits zurückgezogen und resigniert. So viele Jahre hatte sie darum gekämpft, gehofft und sich zurückgenommen für ihren Lebenswunsch: ein Kind zu haben und zu heiraten.

Aber ihr Partner wollte das nicht. Und genau das, hat er ihr immer wieder auf’s Neue ganz klar spüren lassen.

Eines Nachmittags hörte sie von Andreas Bourani den Song “Auf anderen Wegen” und sie wusste genau, dass sie den Schritt gehen musste, vor dem sie so große Angst hatte: Sich zu trennen. Sie hatte Angst, dass es mit über 30 schwierig sein würde, wieder jemanden zu finden, der Single war, nicht verheiratet und noch keine Kinder hatte – und wenn er das war, nicht irgendeine Macke hatte. Trotzdem wagte sie den Schritt.

Neben dem Schmerz und dem Kummer den sie hatte, kam noch der Ärger und die Felsbrocken hinzu, die ihr “Ex” ihr in den Weg legte. Streit um das gemeinsame Mobiliar, den Mietvertrag und gehässige Botschaften jeden Tag per Whats App.

Sie war völlig am Boden. Doch sie gab nicht auf. Sie wollte unbedingt ihren Lebenstraum. Und dafür tat sie alles. Sie zögerte nicht lange und meldete sich, nach ein paar Monaten der Trauer bei Parship an.

Ein paar Tage später schrieb ihr ein Mann zurück. Und sie ahnte noch nicht, dass genau ein Jahr später, dieser Mann, ihr Ehemann sein wird und sie wenige Monate später glückliche Eltern sein werden.

Andreas Traum ist wahr geworden. Sie ist nun glücklich verheiratet mit einem Mann, der sie auf Händen trägt. Sie ist Mutter eines gesunden Kindes und lebt mit ihrer jungen Familie in einem wunderschönen Haus.

Believe in your dreams!

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Die Mutmachgeschichte von Sabine: Geschieden, alleinerziehend & eigenes Business

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Raus aus einer nicht mehr funktionierenden Beziehung, alleine ein Kind großziehen und sich dann noch ein eigenes Business aufbauen? Dazu gehört eine Menge Kraft und Mut. Sabine hatte das zum Glück.

Und sie hatte den Mut, sich von ihrem gewalttätigen und cholerischen Freund zu trennen. Am Ende war es mehr eine “Off”, als eine “On”-Beziehung. Er hat sie mehrmals betrogen, ist stets ausgerastet, hat rumgeschrien und hat sie und ihre Tochter, aus ihrer vorherigen Ehe, bedroht. Sie wollte vor allem ihre Tochter schützen. Deshalb hat sie ihre Sachen gepackt und ist mit ihr gegangen.

Sabine erinnert sich: “Erstmal war ich richtig fertig. Du hängst an dem Menschen und ich war ihm dankbar, weil er mir für meine Selbständigkeit geholfen hat. Ich sagte mir: Du hast bisher immer alles geschafft, du hast auch die Trennung von deinem ersten Mann geschafft, warst alleinerziehende Mutter, dann wirst du das auch schaffen. Zusätzlich habe ich mich zu dem Zeitpunkt weitergebildet. Ich hatte eine guten Job. Habe mir alles selber angeeignet. Das einzige was ich überwinden musste, war dieses Loslassen. Eine miserable Beziehung loswerden.”

In ihrer Kummerphase wollte sie den ganzen Tag nur im Bett liegen und nicht aufstehen: “Man ist einfach nur traurig. Und dann irgendwann habe ich mir gedacht, dass bin doch gar nicht ich, ich bin doch viel mehr, als das Häufchen Elend, das nur im Bett rumliegt. Dann hab ich überlegt, was ist die Sabine? Weil ich das alles vergessen hatte, was MICH ausmacht.”

Sabine hatte in der Zeit ein Buch gelesen mit dem Titel “Wenn Frauen zu sehr lieben”. Und sie kannte diese Gefühle, u.a. wenn man keine Anerkennung von seinem Vater bekommt und kein Selbstbewusstsein hat. Je mehr er sie ablehnte, desto mehr hatte sie sich angestrengt, ihm zu gefallen. Und genau das war für sie die Erkenntnis: Sie hatte sich genau so einen Partner gesucht, der das Verhalten ihres Vater an den Tag legte. Und sie wollte das nicht mehr. Sie wollte eine liebevolle Beziehung.

Heute sagt sie von sich, dass ihr das nicht mehr passieren würde. Aber damals war sie noch nicht in ihrer Mitte. Deshalb hat sie angefangen an sich zu arbeiten. In kleinen Schritten. Sie hat sich überlegt, was sie gerne in ihrer Freizeit machen will und hat immer wieder in sich reingespürt, was SIE will.

So zog sie sich eigenhändig aus ihrer finanziellen Abhängigkeit heraus und hat fleißig ihre Jobs gemacht bis es ihr finanziell gut ging.

“Und plötzlich sind von alleine Menschen in mein Leben getreten, die mir geholfen haben, z.B eine neue Wohnung zu finden oder die mit mir dann in den Urlaub gefahren sind. Auf einer Reise habe ich einer meiner jetzigen besten Freundinnen kennengelernt.”, schmunzelt sie.

Für Sabine ist der Schlüssel das Vertrauen in sich selbst. Das Vertrauen in seine eigene Kraft. Das alles gut ist und wird, so wie es jetzt kommt. Das ist für sie der Schlüssel zu allem.

 


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Die Geschichte von Jacky, ihrer verrückten Katze & ihrem Kumpel Gott

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Jacky hatte bisher nie einen großartigen Bezug zu Gott. Sie hatte sich immer alleine durchs Leben gekämpft und hatte schon sehr früh ihre Päckchen zu tragen.

Als sie das Buch “Die unglaublichste Reise meines Lebens: Gespräche mit Christus und Gott” auf Empfehlung ihrer Freundin las, hat sich das ein klein wenig verändert. Gott kam ihr ein wenig näher – aber eher so als Kumpel in der Ferne, denn sie war immer noch skeptisch. Eines Nachmittags lag sie auf ihrem Sofa und ihr ging es gar nicht gut. Sie hatte schrecklichen Kummer und konnte nicht mehr aufhören zu weinen. Der Schmerz in ihrem Herzen war so schlimm, dass sie ihn kaum noch aushielt. Also nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und bat Gott, ihr den Schmerz zu nehmen. Sie konnte einfach nicht mehr.

Gegenüber vom Sofa lag ihre verrückte Katze – so, wie sie sie nennt – den ganzen Nachmittag regungslos auf ihrem Katzenbaum. Jacky hat zwei Katzen: Eine sehr ruhige und eine, die ständig unkoordiniert durch die Gegend springt. Deshalb war es umso wundersamer, dass ausgerechnet diese Katze völlig ruhig und entspannt vor sich hinschlummerte. Bis zu dem Moment, als Jacky ihre Bitte ausgesprochen hatte: Die Katze stand auf, sprang vom Katzenbaum hinunter und lief Richtung Sofa. Jacky lag auf dem Rücken und ihre Katze legte sich genau auf ihr Herz.

In diesem Moment hatte Jacky das Gefühl, als würde ihr die Katze den Schmerz aus ihrem Herzen herausziehen. Ihr wurde Stück für Stück leichter und leichter ums Herz. Die Katze blieb so lange liegen, bis der Schmerz weg war. Dann stand sie auf und ging wieder auf ihren Katzenbaum.

Jacky musste sich erst einmal sammeln und begreifen, was gerade passiert war: Ihre Bitte wurde tatsächlich erhört. Gott hatte ihr den Schmerz genommen und ihr dafür ihre Katze geschickt …

Vielleicht hilft manchmal, einfach darum zu bitten. Wem oder was auch immer. “Bittet, so wird auch gegeben” heißt der weise Spruch. Sicher gibt es keine Garantie, aber ein Versuch ist es wert, oder?


→ Diese und mehr Geschichten findest du in unserem Buch.

Die inspirierende Geschichte von Kerstin: Trennung & Diagnose Brustkrebs

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Mit 28 Jahren erfuhr Kerstin, dass ihr Mann sie betrügt. Für Kerstin war das zum Einen ein großer Schock, da sie zusammen am Haus bauen und Baby planen waren. Auf der anderen Seite war es für Sie ein “No-Go”, deshalb trennte sie sich von ihm. “Ich war richtig verzweifelt und war nur am Heulen, Rauchen, Kaffee trinken … und dann habe ich einen neuen Job angefangen, als Schulungsdozentin für Vermögensberatungen”, erzählt Kerstin.

Neun Monate nach ihrer Trennung lernte sie ihren jetzigen Mann Clemens kennen. “Im Spielcasino”, sagt Kerstin schmunzelnd. Sie war dort mit einer Freundin. Gemeinsam haben sie die Männer, die reinkamen, unter die Lupe genommen. Als Clemens hereinkam hielt sie die Luft an. Irgendwas in ihr wollte diesen Mann unbedingt kennenlernen. Sie spürte sofort eine Verbindung. “Als Clemens dann anfing, aus Versehen die Erdnüsse eines anderen Mannes weg zu essen, mussten wir so lachen. Ich wollte zu ihm rüber, um ihn aufzuklären, warum wir so gelacht haben. Mir ist nichts Blöderes eingefallen wie ‘Darf ich mal von Ihren Nüssen naschen?’ – Und dann kam noch der andere Mann dazu, der eigentlich die Nüsse vorher bestellt hatte und sagte ‘Schmecken Ihnen meine Nüsse?’ Plötzlich mussten wir alle lachen.“

Kurz darauf waren die beiden ein Paar. Drei Monate später bekam Kerstin die Diagnose Brustkrebs: “Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Es kam so aus heiterem Himmel. Ich war damals 29. Wir waren beiden geschockt und haben viel zusammen geweint.” Dennoch haben beide nie ihre Beziehung in Frage gestellt, nicht einmal nach der Amputation. Und der Krebs war sehr aggressiv. Im Grunde hatte Clemens diesen beim Kuscheln entdeckt. Zu dem Zeitpunkt war der Tumor schon 6.5 cm groß und alle Milchgänge waren mit Karzinomen verschlossen.

Kerstin lernte Clemens am 4. April kennen. Genau am Geburtstag ihres verstorbenen Vaters: “Ich bin mir sicher, dass er mir vom Himmel aus einen Engel geschickt hat.”

 

„Wichtig ist, dass man nicht resigniert“

 

Kerstin ist davon überzeugt, dass man im Leben immer nur die Aufgaben gestellt bekommt, mit denen man klar kommt: “Plötzlich entstehen Dinge, die du dir nie hast erträumen lassen. Sei es eine neue Beziehung oder ein neuer Beruf. Wichtig ist, dass man nicht resigniert. Dass man schaut, was bisher nicht gestimmt hat und es dann ändert. Wenn alles in Ordnung gewesen wäre, dann wäre das alles nicht so gekommen. Der Krebs ist wie ein Denk-mal, was nicht stimmt. Ich wollte es immer allen Recht machen. Ich habe mich zu Tode gearbeitet und mich dabei noch mit Red Bull und Kaffee wach gehalten. Die Signale meine Körpers, der mittlerweile nur noch 47 kg wog, habe ich völlig überhört. Ich bin wirklich schlimm mit mir umgegangen.”

Ihr stärkster Rückhalt war ihre Familie und ihre Freunde. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass sich da schnell “die Spreu vom Weizen trennt”. Außerdem begab sie sich in therapeutische Betreuung und hat sich fünf Monate völlig zurückgezogen, um zu sich selbst zu finden. Sie hat sich nicht nur damit auseinandergesetzt, was sie wirklich will vom Leben, sondern auch mit ihren Schattenseiten, die wir alle in uns tragen. Sie hat gelernt ihre Wut rauszulassen und in Frieden mit den Dingen zu kommen, die ihr passiert sind. Daraus hat sie eine unglaubliche Kraft entwickelt, um am Ende in die wirkliche Selbstliebe zu gehen. “Und ich war einfach dankbar, für jeden Tag der kam, an dem ich atmen konnte und an dem ich schmerzfrei blieb.”

 

Nach ihrer Genesung ist dann ein weiteres Wunder passiert

 

Durch ihre Therapie wurde sie 1,5 Jahre in die Wechseljahre versetzt und es war völlig unklar, ob sie jemals noch ein Kind bekommen kann. Bis ihr Sohn auf die Welt kam und ein paar Jahre später ihre Tochter …

Heute lebt Kerstin glücklich mit ihrer Familie in ihrem Traumhaus in der Natur und leitet erfolgreich eine eigene Praxis für Bewusstseinsarbeit:
www.ritter-bewusstsein.de

 


Folgende Bücher haben Kerstin unter anderem geholfen:

„Das Brustbuch“ von Dr. Susan Love
„Diagnose Krebs – Wendepunkt und Neubeginn“ von Lawrence LeShan
„Wahre Kraft kommt von Innen“ von Louise L. Hay


→ Diese und viele andere inspirierende Geschichten findest du in unserem neuen Buch.

 

Was ich 2016 gelernt habe

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2016 war für mich persönlich ein ziemlich heftiges Jahr und ich habe sehr viel gelernt. Wie oft im Leben, will man in den Momenten, in denen es einem so richtig mies geht, nichts von diesen schlauen Sprüchen hören. Man will sich einfach nur besser fühlen. Jedoch geht das nicht auf Knopfdruck. Wir sind alle auf dem Weg. Schritt für Schritt.

 

 

 

Rückblickend wird mir in letzter Zeit erst so richtig bewusst, dass mich dieses Jahr stärker gemacht hat. Ich kann mich erinnern, dass ich vor gut 10 Jahren eine ähnliche Krise hatte – und dachte, es kann gar nicht schlimmer kommen. Es kam schlimmer. Und warum? Weil ich einiges nicht aufgearbeitet hatte. Nicht genau hinschauen wollte. Doch irgendwann kommt der Moment, da wirst du knallhart wieder damit konfrontiert. So lange, bis du nicht mehr wegschauen kannst.

 

Was ich 2016 gelernt habe?

 

Vor allem Dankbarkeit. Dankbarkeit für all die tollen Menschen um ich herum, die ich
meine Freunde nennen darf. Wie war dieser Satz ist: „Klopfet an, so wird euch aufgetan …“ Wenn ich euch dieses Jahr nicht gehabt hätte, puh, gar nicht auszudenken. Neben meiner Familie seit ihr mein Lebensmotor, DANKE.

Und ja, ich bin auch dankbar für mich selbst. Warum? Weil ich gelernt habe, dass ich es jederzeit auch irgendwie alleine schaffen kann. Dass ich mich durchboxe, weil ich unabhängig und völlig selbständig sein kann. Das hat mir unglaublich viel gegeben, vor allem, weil ich immer große Angst davor hatte, alleine zu sein.

Ich werde nie diesen Augenblick in Lanzarote vergessen, als ich laufen war und die Blume im Asphalt sah und mich erinnerte: „Wenn es eine Blume durch den Asphalt schafft, gibt es immer einen Weg.“

 

„Hab Vertrauen“

 

Um Angst zu überwinden, braucht man Vertrauen. Das war eines der härtesten Bewährungsproben dieses Jahr. Wirklich blind dem Leben zu vertrauen. Ohne zu wissen, was kommt. Es war für mich eine echte Herausforderung, keine Bilder vor Augen zu haben. Wo ich sonst so gerne in meiner Ziele-Traumwelt bin. Nein. Es ging nur darum, dieses Gefühl von tiefen Vertrauen in einem selbst wahrzunehmen und es dann geschehen zu lassen.

Jedesmal wenn mein Coach Peter sagte, „Hab Vertrauen“ hätte ich ihn am liebsten geschüttelt. Doch er hatte Recht. Ebenso mein Mann. Er schrieb eines Tages etwas von „Vertrauen“ und „Zuversicht“, dass wir „irgendwann unseren Schmerz und unseren Kummer überwinden und wieder zusammen sein können.“ Und er hatte Recht. So ganz ohne Coaching-Yoga-Ausbildung versteht er das Leben einfach so.

 

Jeder Mensch hat einen freien Willen

 

Ich habe gelernt, dass man nichts erzwingen kann und, dass jeder Mensch einen freien Willen hat. Du kannst niemanden packen und schütteln oder auf den Kopf stellen oder auf eine Taste drücken, um etwas zu beschleunigen. „Alles hat seine Zeit“ ist ein sehr weißer Spruch. Du kannst nicht auf Knopfdruck wieder glücklich sein, wenn du noch nicht soweit bist.

Du kannst niemanden zwingen, die Dinge so zu sehen, wie du sie siehst, da es immer verschiedenen Blinkwinkel gibt. Jeder macht sich sein Bild. Nur ist dieses Bild oft nur 2D, nicht 3D. Jeder Mensch ist frei. Frei in seinen Gedanken. Frei in seiner Meinung. Frei in seiner Wahl sein Leben so zu leben, wie er es gerne hätte. Und auch frei, seinen eigenen Erfahrungen zu machen.

 

 

NEIN sagen

 

In meinen Vorträgen gehe ich gerne auf das Unterbewusstsein ein. Ebenso auf die Worte „Nicht“ und „Kein“. Es geht darum, sich auf das zu fokussieren, was du willst, und nicht, was du nicht willst. Und das empfinde ich auch als sehr wichtig. Wir richten noch viel zu oft unsere Energie und Aufmerksamkeit auf das, was wir nicht wollen – und dabei vergessen wir, was wir im Grunde WIRKLICH wollen.

Dennoch gibt es Momente im Leben, wo es wiederum wichtig ist, ganz klar „NEIN“ zu sagen. Ich habe gelernt, wie befreiend das sein kann. Ich konnte viel freier atmen und es fühlte sich an, als würde sich mein Herz bei mir bedanken, als ich klar und deutlich ausgesprochen hatte, das genau hier meine Grenze ist.

Ja, das kostet Mut. Doch es lohnt sich. Denn es ist ein Trugschluss zu glauben, dass wir uns beliebt machen, wenn wir immer schön brav schlucken um des „lieben Friedens willen“. Ganz und gar nicht. Probiere es aus und du wirst merken, dass du am Ende weitaus mehr Wertschätzung erfährst, wenn du ein ganz klares „Nein“ zu dem aussprichst, was du nicht mehr in deinem Leben haben willst – und somit ein ganz klares „Ja“ zu dir selbst.

 

Vieles von dem, was mich 2016 gestärkt hat, gebe ich in meinen Healing-Sessions weiter.
Mehr Infos dazu findest du hier.

 

Die Sache mit der Geduld …

 

Ach ja: Da wäre noch die Sache mit der Geduld. Ich befürchte, da brauche ich noch ein paar Jahre ;-) Wir alle kennen dieses schlauen Sprüche: „Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.“ … blabla.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass in mir so ein kleines Rumpelstilzchen sitzt, dem alles nicht schnell genug gehen kann. Dann vergesse ich zeitweise die Sache mit der Dankbarkeit und dem Vertrauen – und der Feldwebelzwerg bricht durch. Frustrationstoleranz gleich gegen Null. Gepaart mich Ärger, Wut und Unleidlichkeit.

Dann versuche ich mich zu reflektieren und merke, dass in mir immer noch ein ziemlich hoher Anspruch ist. Vor allem, wie was zu laufen hat. Ja, ein liebevoller Umgang mit sich selbst ist was anderes.

Dann stelle ich mir einen Menschen vor, den ich total lieb finde und frage mich, wie ich ihn oder sie in der Situation behandeln würde. Mit Sicherheit geduldiger und nachsichtiger. Das hilft mir dann.

 


Demut

 

Lange Zeit, war das Wort „Demut“ für mich eher negativ behaftet. Es fühlte sich so „unterwürfig“ an. Das gefiel mir nicht. In 2016 bin ich der BeDEUTUNG von Demut ein wenig näher gekommen. Es fühlte sich manchmal eher an, wie tiefer Respekt vor dem was ist, mit dem Ziel, sich selbst ein wenig zurück zu fahren. So ähnlich wie Mitgefühl, nur ehrfürchtiger.

 

 

Als Leistungssportlerin war Disziplin für mich nie ein Problem. Eher im Gegenteil. Da fiel es mir schwer, nachzuvollziehen, wie manche Dinge für manche Menschen so eine Hürde darstellen konnte. Denn in meinen Augen, war es ganz leicht. Man musste es nur tun. Ich habe gelernt, dass die Dinge manchmal gar nicht so leicht sind und die kleinste Kleinigkeit sich schon wie ein unüberwindbarer Berg anfühlen kann.

 

Wichtig: 2016 abschließen

 

Damit du mit neuer Energie in 2017 starten kannst, ist es wichtig, dass du das alte Jahr abschliesst und nichts mitnimmst. Lass dein Jahr 2016 noch einmal Revue passieren. Nimm dir gerne Zeit dafür, es noch einmal wahrzunehmen, schließlich war es dein Lebensjahr. Es gehört zu dir. Mit all seinen Schattenseiten.

Und dann lass das Jahr in dem Jahr. Nimm es nicht mit. Vielleicht gefällt dir die Vorstellung, dass du die Tür zu 2016 achtsam schließt und die Tür für 2017 neugierig öffnest. Wie mit den leuchtenden Augen eines Kindes. Völlig unvoreingenommen. Voller Vertrauen. Vertrauen in dich und ein Leben. Es wartet auf dich. Mach was draus. Jetzt.

 

DANKE

 

Dieser Abschnitt ist den Menschen gewidmet, die dieses Jahr für mich da waren. Mir ist es sehr wichtig DANKE zu sagen:

Danke Katja, dass du schon so lange meine Freundin bist. Ich werde deine Nachricht nach Lanzarote nie vergessen. Sie hat mir den Tag gerettet. Danke, dass du mich siehst, so wie ich bin.

Danke Steffie, dass du mir jeden Tag zeigst, dass ich nicht alleine bin mit meiner verrückten Phantasie und dass wir diesen Auf-und-Ab-Weg gemeinsam gehen und ich so viel von dir lernen darf.

Danke Kerstin, dass du mir dieses unglaubliche Wochenende bei deiner wunderbaren Familie geschenkt hast, mich ermutigt hast, zu kämpfen und daran zu glauben, dass ich alles haben darf.

Danke Beate, dass du in mein Leben gekommen bist und ich soviel von dir lernen durfte. Deine Mala hat mir schon soviel Kraft gegeben. Mögest du noch vielen Menschen damit helfen.

Danke Georg, dass du zu jederzeit die richtigen Worte und auch Bilder gefunden hast, einfach so, obwohl wir uns gar nicht lange kannten.

Danke Peter, dass du mich ermutigst hast, nicht aufzugeben und doch meinen Weg zu gehen – und mich dabei ganz schön gefordert hast.

Danke an meine Eltern, dass ihr immer für mich da seid, egal was kommt. Danke Mama, dass du so bist wie du bist. Du bist die Stärkere von uns.

Danke an Ruth, meine „verrückte Zweitmama“. Danke für deine Verrücktheit.

Danke Carola. Danke, dass du mir gezeigt, hast, dass man in einer Freundschaft auch „Nein“ sagen darf.

Danke Martina und Frank, dass ihr nicht lange rumfackelt und da seid – und Martina, dass du immer wieder meinen Blickwinkel geweitet hast.

Danke Mirjam, dass du so tatkräftig bist und mich zu dem Trainingstag mitgeschleppt hast. Es hat so wunderbar gut getan.

Danke Conny, ich liebe unsere Gespräche. Sie sind so tief und klar, so allumfassend.

Danke Andrea, Alex, Julia und Laura. Mit euch konnte ich einfach wieder Kind sein und einfach nur spielen.

Danke Heidi und Silke für dieses Wahnsinns-Wochenende und dieses wunderschönen Abend am See. Alles war gut in diesem Moment. Alles stand still und war einfach nur gut.

Danke Sabine, dass du in mein Leben gekommen bist. Du hast mir gezeigt, was da so in uns schlummert. Das war magisch.

Danke Bianca, dass du mich wieder zurück gebracht hast, zu meiner Liebe für Pferde und mir so wundervolle Nachmittage beschert hast, an denen ich fast alles vergessen konnte.

Danke Uli, dass du in mein Leben gekommen bist und immer zur richtigen Zeit das wahrnimmst, was gerade richtig und wichtig ist.

Danke an alle in Lanzarote, die mir die Zeit dort so angenehm wie möglich gemacht haben.

Danke Claudia und Andreas, dass ihr für mich immer eine offene Tür, ein offenes Ohr und einen warmen Sofaplatz hattet.

Danke Andrea für dein großes Herz und, dass ich jederzeit zu dir kommen durfte, auch wenn du viel zu tun hattest.

Danke Iris, dass du immer da bist, auch wenn wir uns nicht sehen, weil wir über Raum und Zeit miteinander verbunden sind.

Danke Lena, dass wir schon so lange befreundet sind, auch wenn wir uns selten sehen, es sich anfühlt, als wäre es erst gestern gewesen.

Danke Jacky, dass du in mein Leben gekommen bist und wir diesen Weg gemeinsam gehen – und vielen Dank für den Froschkönig.

Danke Christine, dass du mein rettender Engel warst, meine gute Fee, die wusste, dass alles gut ausgeht.

Danke Moni, dass du so geduldig, verständnisvoll und nachsichtig mit mir warst und es immer wieder auf’s Neue bist.

Danke Kathrin, dass du mit deinen eindringlichen, energischen und nachhaltigen Worten mir meinen Wert bewusst gemacht hast. Du hast mir soviel Selbstwertgefühl gegeben.

Danke Holger, dass du mich jeden Tag so liebst, wie ich bin, mit all meinen „upgespacten“ Seiten – und, dass du Emma in unser Leben geholt hast.

Danke Herz, dass du immer für mich da bist. Und bitte entschuldige, wenn ich in manchen Momenten an deiner Navigation gezweifelt habe. Im Grunde weiß ich, dass ich dir vollkommen vertrauen kann.

 

→ Du hast auch schon schwierige Zeiten hinter dir oder steckst mittendrin? Dann interessiert dich vielleicht unser Buch …