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Zauberei

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Kennst du das, wenn man seine Aufmerksamkeit auf etwas richtet und plötzlich kommen die passenden Menschen auf dich zu? Oder du hast gerade ein bestimmtes Thema in deinem Leben und das scheint sich im Außen widerzuspiegeln? Im mentalen Training nennt man das u.a. das „Gesetz der Resonanz“ bzw. das „Spiegelgesetz“. Klar, Energie folgt deiner Aufmerksamkeit. Genau das ist mir mit der Zauberei passiert. Das war cool.

An einem Sonntag Abend hatte ich die Idee für den Magieletter, den du gerade liest. Es hat sich gut angefühlt. Also habe ich einfach mal eine Einleitung verfasst. Unter anderem über diesen kleinen Zauberkasten, den ich damals zum Geburtstag bekommen habe. Aber ich habe den Text noch nicht veröffentlicht, weil ich noch unsicher war.

An diesem Sonntag Abend schreibe ich noch, dass Zaubertricks nur Illusion sind. Zack, am nächsten Tag erzählt mir meine Kollegin, dass sie bei einem Illusionisten war. Sie war davon überzeugt, dass das nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Soweit kann kein Mensch tricksen. Das gab mir zu denken. Ist es doch keine Illusion? Sollte ich den Text ändern?

Ein paar Tage später habe ich bei einer Aktion vom Glücksministerium – ja, das gibt es wirklich – mitgemacht. Die hieß „Schreib dich glücklich.“ Jeder der mitmachen wollte, hat seine Adresse hingeschickt und im Gegenzug eine Adresse per Zufallsprinzip bekommen. Spätestens zum Weltglückstag sollte der Brief beim Empfänger sein. Ich war schon aufgeregt, wem ich schreiben durfte und wer mir schreibt.

Meine Empfängerin war eine Frau, die den gleichen Namensursprung hatte wie ich und gar nicht so weit weg wohnte. Ja, was schreibt man jemanden, den man gar nicht kennt? Ich habe es einfach fließen lassen und hoffe, dass sie sich über meine Zeilen gefreut hat.

Wenige Tage vor dem Weltglückstag war ich unsicher, ob ich den Magieletter wirklich online schalten sollte. Ich dachte mir, wen interessiert das schon. Der innere Kritiker in mir sagte „Da wirst du keine große Zielgruppe haben. Das ist zu speziell.“

Einen Tag später lag ein bunter Umschlag mit glitzernden Schmetterlingen in meinem Briefkasten. Es stand darauf „Zum Weltglückstag“. Boah war ich neugierig!

Der Absender war ein Mann. Drinnen war u.a. ein Gedicht von Shakespeare zum Thema Glück. Voll schön. Ich liebe Shakespeare! Und ein ganz toller Brief. Er war auch neugierig und hatte bereits im Internet nach mir recherchiert. Seine Zeilen taten sehr gut. Er hat mir Mut gemacht, diesen Weg weiter zu gehen. Ein Fremder. Der mich gar nicht kennt. Schön, oder? Und dreimal darfst du raten was der Mann beruflich macht – er ist ein Zauberer.

Am gleichen Abend habe ich meinen Magieletter freigeschaltet :-)